Genussland Oberösterreich bei den Fine Food Days 2013
Vom 25. bis 27. Januar 2013 finden zum zweiten Mal die FineFoodDays im Design Center Linz statt – zeitgleich mit der Ferien Messe Linz.
Der “Marktplatz für Genießer”, auf dem sich das Genussland Oberösterreich und die GenussRegionen Österreich mit einigen ausgewählten Spitzenproduzenten präsentieren, hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Die Aussteller bieten “Kostbares” aus bäuerlicher Produktion und gewerblichen Lebensmittelmanufakturen. Live Kochshows mit den Spitzenköchen Mike Süsser und Stefan Marquard stellen kulinarische Spezialitäten mit heimischen Lebensmitteln in den Mittelpunkt.
Annemarie Pum, die “Iss österreichisch-Botschafterin”, bietet 2 Workshops an und gibt gute Tipps zur Verwendung saisonaler Lebensmittel.
Freitag, 25.1.2013 (16-17 Uhr)
Samstag, 26.1.2013 (14-15 Uhr)
Anmeldungen zu den beiden Workshops – die übrigens kostenlos sind – unter www.genussland.at
Das Lieblingskekserl der Oberösterreicher
Ich wäre ja jede Wette eingegangen, dass das Lieblingskekserl der Oberösterreicher das Linzer Auge ist – oder zumindest wie in vielen Teilen Österreichs – das Vanillekipferl.
So kann man sich (bzw. ich mich) irren …
Im Mostland Oberösterreich ist das Mostkeks der Sieger geworden! Mit einem köstlichen Rezept der Star-Köchin Ingrid Pernkopf hat es das Mostkeks geschafft, die anderen Favoriten im wahrsten Sinne des Wortes auszustechen.
Für Genießer und alle, die es noch werden wollen, hier das Rezept des Siegerkeksleins:
Mostkekserl – Rezept von Ingrid Pernkopf
Stille, Stahl und Sterne
Über alle Weltanschauungsgrenzen hinweg ist Weihnachten eine Zeit der Wünsche ans Leben. Ob der Sinn nun nach Tiefenentspannung im Stillen, der Verbundenheit mit anderen oder fröhlichem Feiern steht: Linz kommt in seiner unverwechselbaren Harmonie der Gegensätze allen Bedürfnissen entgegen und lädt zu weihnachtlichen Sternstunden ganz eigener Fasson ein.
Sternenreise
Eine wahre Sternstunde schlägt den BesucherInnen des Ars Electronica Center, wenn sie im einzigartigen 3-D-Projektionsraum dieses Museums der Zukunft eine Reise ins Weltall unternehmen. Bis an den Rand des uns bekannten Universums führt die überwältigende Exkursion durch das Sternenmeer und damit vor Augen, wie relativ unsere Alltagssorgen angesichts kosmischer Dimensionen eigentlich sind. Auch die Linzer Astronomische Gesellschaft lädt auf der frisch renovierte Johannes-Kepler- Sternwarte am Freinberg zum Bummel auf der Milchstraße ein und richtet den Blick großer und kleiner Sterngucker auf den weihnachtlichen Himmel hoch über Linz.
Trubel und Stille
Linz hat Sinn für Sinnlichkeit genauso wie für Besinnliches. Besonders augenscheinlich wird dieses inspirierende Miteinander der Widersprüche auf der in weihnachtlichem Glanz strahlenden Landstraße. Österreichs zweitgrößte Einkaufsstraße lässt keinen Shoppingwunsch ans Christkind unerfüllt und bietet doch auch zwei wahre Ruhepole zur inneren Sammlung. Nur durch ein hölzernes Portal vom bunten Treiben getrennt, bieten sich die Ursulinen- und die Karmelitenkirche als Orte der Besinnung an. Wer den Advent zum Anlass für eine persönliche Positionsbestimmung nimmt, kann auch wenige Schritte weiter im ebenso imposanten wie ruhigen Mariendom – Österreichs größter Kirche –, im Alten Dom und in der Stadtpfarrkirche in die Stille eintauchen.
Feines erhören
Wer sich auf eine akustische Reise besonderer Natur einzulassen bereit ist, entdeckt auf einem geführten Hörstadt-Spaziergang eine Fülle feiner akustischer Unterschiede und echter Linzer Hörenswürdigkeiten. Ein Erlebnis für alle Sinne sind die Linzer Weihnachtsmärkte (ab 17. November 2012). Auch hier ist nur dem Anschein nach Unvereinbares zu entdecken. Der Christkindlmarkt am Hauptplatz erfreut sich regen Zuspruchs – und dennoch ist die Stimmung friedlich. Denn so wie in zahlreichen Innenstadtgeschäften und – Restaurants wird bewusst auf Musikbeschallung aus der Konserve verzichtet. Noch stiller ist der Weihnachtsmarkt am benachbarten Pfarrplatz mit Holzfeuern, oberösterreichischem Slowfood und lebendigen Tieren auf Heu und Stroh.
Mehr Infos: www.linz.at/advent
Gastbeitrag von Patrizia Findeis/TV Linz
Die neue “Bierviertel Selection” ist da
Die Spezialitäten aus der Bierviertel Selection 2012:
Hofstetter Imperial Stout: Eine fast schon in Vergessenheit geratene Bierspezialität mit dem einprägsamen Charakter vollreifer Aromen dunkler Beerenfrüchte.
Brauerei Hofstetten
Schlägl Edle Reserve: Ein besonderes Bockbier für besondere Gaumenfreuden: Eine prächtig goldene Färbung und der aromatische Duft von hochwertigem Malz.
Stiftsbrauerei Schlägl
Freistädter Jahrgangsbock: Eine große Komposition in kräftigem Bernstein-Kupfer: Opulente Noten von Dörrobst und reifen Früchten servieren der Nase eine eindrucksvolle Ouvertüre.
Braucommune in Freistadt
Bierviertel – Weltmeister – Pokal: Das Glas wurde von Karl Schiffner speziell für das Verkosten von Bier entwickelt und ist im Biergasthaus Schiffner, sowie in den einzelnen Brauerei-Shops erhältlich.
Biergasthaus Schiffner
Jedes Jahr neue Raritäten aus dem Bierviertel.
Kennen Sie das Bierviertel? Ja, genau! Das Mühlviertel hat diesen Beinamen, bereits seit vielen Jahren. Und wissen Sie auch warum? Umsonst kommt dieser Name nämlich nicht. Zum einen hat Karl Schiffner 2009 den Titel der ersten Biersommelier-Weltmeisterschaft ins Mühlviertel geholt. Das alleine reicht aber noch nicht für das „Bierviertel“. Gleich drei private Brauereien gibt es im hügeligen Hopfenland: die Stiftsbrauerei Schlägl, die Braucommune in Freistadt sowie die Brauerei Hofstetten. Sie zusammen arbeiten in einer engen Kooperation, um dem Bierliebhaber echte Genüsse zu verschaffen. Von Verkostungen bis zu besonderen Bierspezialitäten. Ein neuer Höhepunkt ist die Bierviertel-Selection: drei Bier-Raritäten aus den Mühlviertler Brauereikellern und ein von Schiffner persönlich designtes Degustationsglas in einer Geschenkebox. Frau Haindl von der Stiftsbrauerei Schlägl weiß, welche Schätze sich in der Box verbergen.
Die Bierselection umfasst besonders feine und im Handel bisher nicht erhältliche Bierraritäten für Genießer und Kenner. Die erste Bierselection wurde 2011 zusammengestellt und ist ein großer Erfolg. Darin finden sich folgende Spezialitäten, alle in den eigenen Mühlviertler Langhals-Flaschen:
- das Abtei Bier von Schlägl: mild-fruchtiges Aroma, dezente Hopfennoten, spritzig im Antrunk mit weichem, sämigen Körper
- das Elixier aus Freistadt: antik-bronzene Farbe mit leuchtendem Schimmer, ein Jahr auf Hefe gelagert, muskulöser Körper, anhaltender Genuss
- Granit Bock-Reserve aus Hofstetten: in 120 Jahre alten Steintrögen gegoren, Malzmischung für vollmundigen Karamellgeschmack, ein Starkbier mit fruchtig-estrigen Dörrpflaumen-Aromen
Klingt verlockend! Aber selbst wenn man noch kein Bier-Sommelier ist, wird man diese edlen Biere zu schätzen wissen. Versuchen sollte man solche Raritäten auf jeden Fall einmal, damit man schmeckt, dass Bier nicht Bier ist. Die Bierselection wird übrigens jedes Jahr neu bestückt. Die Selection 2012 gibt es ab September. Wieder mit ganz seltenen und erlesenen Spezialitäten. Ein Anruf bei den beteiligten Brauereien genügt, schon kommt die Selection ins Haus. Prost!
Prost & Mahlzeit: Knödelfestival in der Brauerei Schloss Eggenberg
Knödel- und Bierliebhaber aufgepasst: der absolute Genuss-Höhepunkt naht! Beste Knödel in Hülle und Fülle und besondere Bier-Erlebnisse warten am 16. September in Vorchdorf. Beim dritten Knödelfestival in Oberösterreichs größter Privatbrauerei Schloss Eggenberg. Quasi das Schlaraffenland für alle Liebhaber von Knödel und Bier. Stefan Freilinger von Schloss Eggenberg erzählt mehr.
Sommerglück: Das Knödelfestival war die letzten beiden Male ein großer Erfolg. Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie heuer?
Freilinger: Bei Schönwetter bis zu 3.000 Personen. Die letzten beiden Male platzte das Schloss aus allen Nähten.

Eine beliebte Pilgerstätte für Knödelliebhaber – das Knödelfestival in Vorchdorf, Rechte: Brauerei Schloss Eggenberg
Sommerglück: Was darf man sich da so erwarten?
Freilinger: Alles:-) Die besten Seminarbäurinnen, Gastronomie-Köche und Fleischhauer kochen ordentlich auf! Es wird cirka 20 verschiedene Knödelspezialitäten geben. Von den Klassikern über vegetarische und Bio-Knödel bis hin zu besonderen Spezialitäten, wie etwa der Mangaliza Wollschweinknödel auf Safrankraut oder der Traunseefischknödel mit Rahmkürbis oder etwa ein Wildschützknödel, der eigens für unser Herbstbier kreiert wurde.
Sommerglück: Ein Wildschützbier?
Freilinger: Ja! Von Seiten der Brauerei ist das ein weiterer Höhepunkt am Knödelfestival, weil wir das Wildschützbier erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Aber es sind auch viele andere Bier-Spezialitäten zu verkosten. Natürlich gibt es ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zum Beispiel ein Kinder-Animationsprogramm, ein Geschicklichkeitsschießen für die vielen Wildschütze unter uns, gratis Brauerei-Führungen und als Start der Knödelfrühschoppen mit Gerstlmusik aus Scharnstein. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Da fällt mir noch etwas ein: Ein Höhepunkt sind sicher, vor allem für Kinder, die Zwetschkenknödel aus dem “Knödelautomaten”!
Sommerglück: Das Genussland Oberösterreich hat diesen Sommer ja einen Knödelwettbewerb ausgeschrieben. Der Siegerknödel wird ebenfalls an diesem Tag prämiert. Wissen Sie schon, welche Art Knödel gewonnen hat?
Freilinger: Nein:-) Aber wir sind schon neugierig. Und es wird ihn auf jeden Fall zum Verkosten geben.
Entspannender Urlaub mit kleinen Kindern – gibt`s das überhaupt?
Eine Familie zu gründen ist zwar sehr schön aber auch anstrengend! Beim „Schupfen“ des Alltags bleibt oft eines auf der Strecke: als Partner miteinander Zeit zu verbringen. Das Stichwort ist Quality Time! Also muss spontan ein (stressfreier) gemeinsamer Urlaub her. Mit einem Kleinkind im Hotel Urlaub zu machen ist aber oft alles andere als entspannend. Vorgegebene Frühstückszeiten und ausgelebte Trotzphasen vor Publikum werden da schnell zum Kraftakt.
Im Natur – und Vitalhotel Inn`s Holz im Böhmerwald können die Gäste ihren eigenen Rhythmus leben. Die Bewohner des Wellnessdorfes, das aus kleinen Chalets besteht, können selbst entscheiden wann und wie sie den Vier-Sterne – Service in Anspruch nehmen. Wellnessbereich, freistehende Badewanne und offene (gesicherte) Feuerstelle in der Luxushütte ermöglichen ein lauschiges und gemütliches Zusammensein, ohne dabei gestört zu werden.
Wenn bei den Kleinen (oder Großen) doch mal Langeweile aufkommen sollte, gibt’s das WunderWeltWald Museum. Mit einem Fällsimulator wird Papa dort zum Holzfäller und die Geheimnisse des Böhmerwaldes können spielerisch entdeckt werden. Live erkunden lässt sich der Böhmerwald auch auf einen der zahlreichen Wanderwege, die sich rund um das Hotel befinden, oder auf dem Mountainbike. Für gemütlichere Touren stehen auch E-Bikes zur Verfügung. Nach der Erkundungstour wird ein Abstecher in den hauseigenen Streichelzoo für die Kleinen zum echten Highlight. Und während Mama sich später eine Beautybehandlung gönnt, plantscht Papa mit dem Nachwuchs im Badehaus des Wellnessbereiches oder im Badesee. Ein entspannter Urlaub mit kleinen Kindern – es gibt ihn doch.
Sommer und Knödel auf oberösterreichisch
Die Sommerküche ist immer leichter als die Küche in den anderen Jahreszeiten. Trotzdem muss man auch an heißen Tagen nicht auf das typisch Oberösterreichische verzichten. Zum Beispiel auf herzhafte Knödel. Oder besser gesagt „Knöderl“, denn je heißer der Tag, desto kleiner werden oft die Knödel. Kombiniert mit einem Salat ergeben sie ein wunderbares Sommer-Gericht. Kultiwirte-Obmann Thomas Stockinger verrät uns die beliebtesten Sommerknöderl.
Zu viel will man an heißen Tagen nicht essen, aber ein Salat alleine reicht oft nicht aus, den Hunger zu stillen. Was liegt da näher, als einen herzhaften Knödel mit leichter Kost zu kombinieren? Der Genuss-Hit jeden Sommer sind die Innviertler Knöderl auf Salat. Die Sommerküche ist ja extrem vielfältig, daher gibt es für den Salat immer herrlich frische Zutaten: alle Arten von Blattsalaten, Tomaten, Gurken und natürlich Kräuter wie zum Beispiel Kresse. Darauf kommen dann warm die Innviertler Knödel. Gemischt – denn so schmeckt’s am besten. Also mit Haschee, Grammel, Speck und Selchfleisch. Sehr beliebt im Sommer sind auch Spinatknödel oder die klassischen gerösteten Knödel, zu denen einfach ein Salat gereicht wird.
Da hat natürlich jeder seine speziellen Vorlieben und Variationen. Bei über 80 Kultiwirte gibt es viele individuelle Sommer-Kreationen. Nachdem wir Kultiwirte – neben der herzlich-gemütlichen Atmosphäre – vor allem auf Regionalität und Saisonalität Wert legen, hat auch jede Region ihre eigenen Spezialitäten. Im Eferdinger Landl etwa steht Gemüse ganz groß am Speiseplan. Unter gemueselust.at finden Sie eine Menge Rezeptideen zum Nachkochen und Genießen. Apropos genießen: Die Kultiwirte haben soeben aus über 800 Bewerbungen 80 „Genussspechte“ ausgewählt. Sie werden jeweils zehn Kultiwirte testen – die Sieger werden dann im Herbst prämiert. Wir sind schon neugierig!
Die süßesten aller Knödel …
Jetzt ist die ideale Jahreszeit, um die besten Knödel-Versuchungen zu kochen und kosten: Die Rede ist von den süßen Knödeln, vom Marillenknödel bis zum Kirschknödel. Süße Knödel sind ein Dauerbrenner nicht nur auf den Speisekarten der oberösterreichischen Wirte, sondern auch in allen privaten Küchen. Einer, der’s genau wissen muss, weil bei ihm saisonale Gerichte ganz oben stehen, gibt hier Tipps für die süße Knödelküche: Siegfried Thumfart von der Waldschenke am Sternstein und gUUte-Wirt.
Sommerglück: Herr Thumfart, bei Ihnen steht die saisonale Küche im Mittelpunkt, und Sie wechseln auch täglich Ihre Speisekarte. Warum?
Thumfart: Ganz oben in unserer Küchenphilosophie stehen die Zutaten. Also wenn möglich soll alles bio und frisch sein. Am besten schmeck’s nämlich, wenn das Gemüse ganz reif oder das Obst ganz süß ist. Daher wollen wir auch bei der Speisekarte flexibel sein. Was wir in guter Qualität kriegen, verarbeiten wir dann.
Sommerglück: Jetzt ist die beste Zeit für süße Knödel. Welche kommen denn da bei Ihnen so auf den Tisch?
Thumfart: Alle möglichen Variationen. Mit Sicherheit Marillenknödel, immer auch Erdbeer- und Kirschknödel, aber auch Nougat- oder Mohnknödel. Für die letzten zwei ist ja immer Saison.
Sommerglück: Welchen Teig verwenden Sie für Ihre Obstknödel?
Thumfart: Für Marillenknödel gehört unbedingt ein Topfenteig. Bei den anderen bevorzuge ich einen Brandteig. Den kann man gut vorbereiten, und die fertig geformten Knödel lassen sich einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Einen geschmacklichen Unterschied etwa zum Erdäpfelteig gibt es kaum. Der Brandteig ist sogar noch flaumiger. Für andere Füllung wie Mohn- oder Nougatfüllung ist der Grießteig der beste.
Sommerglück: Haben Sie da Tipps für unsere Leser?
Thumfart: Beim Brandteig kommt Wasser mit Butter, Salz und etwas Muskatnuss in den Topf, wird aufgekocht. Dann gibt man das Mehl hinein und lässt die Masse richtig „abbrennen“. Das heißt, der Topf bleibt am Ofen stehen, bis sich der Teig vom Boden löst. Gibt man die gefüllten Knödel dann ins Wasser, dürfen sie nur ziehen, nicht kochen. Dazu kann man auch mal Nussbrösel oder einen Fruchtspiegel servieren. Der wichtigste Tipp ist aber: immer das beste Obst verwenden! Ein Marillenknödel etwa steht oder fällt mit der Marille!
Sommerglück: Was ist Ihr Lieblingsknödel?
Thumfart: Ich bin ein Klassiker:-) Marillenknödel sind mir mit Abstand die liebsten.
Schlierbach: Wenn Musik und Kulinarik verschmelzen …
Schlierbach ist längst eine bekannte und vor allem sehr aktive Genussregion im oberen Kremstal. Mittelpunkt ist das Genusszentrum im Stift Schlierbach. Leiter Klaus Weixlbaumer spricht heute eine Einladung aus zu einer Veranstaltungs-Serie, die diesen Sommer bereits zum zweiten Mal über die Bühne geht: die kulinarischen Live-Gigs.
„Musik und Genuss“ – das ist eine wunderbare Kombination! Live-Musik und Schmankerl aus dem Genussland Oberösterreich, alles auf einer sonnigen Aussichtsterrasse, die einen sehr stimmigen Hintergrund für dieses Erlebnis abliefert. Verkostungen hat’s zwar bei uns schon immer gegeben, auch mal das eine oder andere Konzert – aber zusammen? Diese Idee ist uns erst voriges Jahr gekommen. Und prompt waren die „Kulinarischen Gigs“ ein voller Erfolg. Diesen Sommer wiederholen wir diese Veranstaltungen, jeden ersten Freitag im Monat, ab 19.00 Uhr. Bei freiem Eintritt. Zwei Termine gibt es noch: 6. Juli und 3. August. Einziger Wermutstropfen an den „Kulinarischen Gigs“: wenn’s richtig regnet, entfällt die Veranstaltung – was leider beim ersten Termin im Juni der Fall war.
An jedem Abend ist eine andere Region zu Gast. Details finden Sie auf unserer Homepage. Aber gleich mal soviel vorweg. Am ersten Abend gibt’s Innviertler Knödel-Variationen – unter anderem, denn: Die Vielfalt wird sehr groß sein. Alleine im Oberen Kremstal haben wir eine wirklich hohe Dichte an Genussbetrieben. Nur einige Beispiele: Chokolatier, Mostsommelier, Grillstaatsmeister, Lebkuchenbäcker, Edelbrand-Destillerie, natürlich die Käserei – und sie alle sind bei den Gigs dabei. Die musikalische Live-Untermalung wird sich ebenfalls abwechseln: Von JazzUp über das Schlierbacher Gymnasium-Orchester bis hin zum zünftigen Schlierbacher Dämmerschoppen.
Wenn Sie einen „Kulinarsichen Gig“ planen, vielleicht kommen Sie nicht erst am Abend. Nutzen Sie den Ausflug, es gibt ja einige Möglichkeiten … Von einer Stiftsführung über einen Besuch in den Glaswerkstätten bis hin zur Genusswanderung „Dem Käse auf der Spur“, die es seit Juni ganz neu gibt.
Übrigens, auch eine Übernachtung ist kein Problem. Gerne im Stift oder zum Beispiel im Spes-Hotel ums Eck. Da können Sie das Genuss-Wochenende gleich fortsetzen: mit einer Verkostung der ganz besonderen Art: im „dunklen Genussraum“, wo übrigens Blinde servieren. Sie werden staunen, was es für einen Unterschied macht, wenn der Sehsinn wegfällt und sich alle Eindrücke auf die anderen Sinne verteilen …










