PostHeaderIcon „Gestacheltes“ Bier als Spezialität zu Desserts

Sind Sie Biertrinker? Dann kennen Sie bestimmt mehrere Biersorten. Aber haben Sie gewusst, dass es international um die 100 verschiedenen Bierstile gibt? Und dazu noch die unterschiedlichsten Veredelungs-Techniken? Ich sag’s gleich, ich bin Biersommelier, ich muss das wissen:-). Eine solche Technik möchte ich hier gerne vorstellen, weil die gerade im Winter sehr beliebt ist.

Ein heißes Eisen
Schon mal was von „Bierstacheln“ gehört? Man nimmt dazu ein geschmiedetes Eisen, den Bierstachel, erhitzt es auf 600 Grad und taucht es kurz ins Bier ein.
Der Bierstachel wird kurz ins Bier getaucht. Foto: Schiffner

Der Bierstachel wird kurz ins Bier getaucht. Foto: Schiffner

Was dann passiert, ist mit einer kleinen Geschmacks-Explosion zu vergleichen. Die unvergorenen Zuckeranteile werden dadurch angeröstet und karamellisiert. Das Bier verliert etwas von seiner bitteren Note und bekommt dafür eine besondere Malzsüße. Ein einmaliger Genuss! Der Schaum wird dabei leicht erwärmt und sahneartig steif. Das ist auch die erste Empfindung beim Trinken. Muss man einmal probiert haben. Zuerst der warme Schaum, dann das kühle karamellisierte Bier, dazu vielleicht eine Crème brulée, ein Tiramisu oder sonst ein köstliches Dessert – was will man mehr? Eine perfekte Kombination. Rinnt Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Mir auch:-)

Nicht verwechseln übrigens mit dem Bierwärmer! Der macht das Bier nur warm und schal und ist außerdem unhygienisch. Nein, ein Bierstachel ist etwas anderes. Dafür eignen sich auch nur Starkbiere, wie Bockbiere, weil diese eben ausreichend unvergorene Zuckeranteile haben.

Stacheln und genießen! Foto: Schiffner

Stacheln und genießen! Foto: Schiffner

Bei uns im Gasthaus wird schon seit vielen Jahren gestachelt. Das ganze Jahr über. Schwerpunkt ist allerdings im Winter. Und das hat mit der Tradition zu tun. Ursprünglich kommt das Stacheln nämlich aus der Schmiedezunft. Wenn den Handwerkern im Winter kalt war, haben sie ihr heißes Eisen ins kalte Bier getaucht. Dass daraus einmal eine spezielle Veredelungs-Technik wird, haben sie bestimmt nicht geahnt. Darauf stoßen wir an!

Biersommelier-Weltmeister-Karl Schiffner vom Biergasthaus Schiffner in Aigen-Schlägl.

PostHeaderIcon Festmahl Leinöl-Erdäpfel

Verwandtschaft kann man sich ja bekanntlicherweise nicht aussuchen.
So gesehen bin ich gesegnet mit einer Familie, mit der ich mich gut verstehe – und die ich somit auch nicht tauschen möchte. ;-)

Ein wichtiger Punkt in meiner Familie ist Zusammenhalt.
Und der zeigt sich auch immer wieder in Zusammenkünften – einfach so, einfach, weil jemand die anderen einladen möchte.
So geschehen auch Ende November, als Gunther Koblmiller – irgendwie weitschichtig verwandt mit meinem Vater – uns einlud, in seiner Stahlmühle in Haslach einen Abend zu verbringen.
Diese Stahlmühle ist besser bekannt als „Mühlviertler Ölmühle“ und besonders beliebt ist hier das Leinöl.
Kennen Sie dieses? Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen und hat im Mühlviertel eine große Tradition. Die hohen Anteile an Vitaminen und dreifach ungesättigten Fettsäuren machen dieses kaltgepresste Öl besonders wertvoll.
Tja, und dieses Leinöl haben wir natürlich auch gleich verkostet – in Form von Leinöl-Erdäpfel. Mmmmmmh! Herrlich! Das „arme-Leute-Essen“ von damals wurde zu einem Festmahl von heute!

Leinöl-Erdäpfel

Leinöl-Erdäpfel

Es stimmt – Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen – aber das ist auch gut so! :-)

Video Mühlviertler Ölmühle, Haslach

PostHeaderIcon Wo bleibt der Schnee?

Ich möchte nicht in den Chor der Jammerer einstimmen, wo denn heuer der Schnee bleibt. Auf die vielen Wintersport-Arten im Schnee müssen nicht nur wir hier in Oberösterreich vermutlich noch ein bisschen warten, aber was lange währt, wird sicher gut!


Macht so ein Bild aus dem letzten Jahr nicht Lust aufs
Schifahren? Zum Gusto holen ist das ja erlaubt … :-)
Also üben wir uns in Geduld und hoffen auf Schneefall oder
zumindest auf tiefe Temperaturen, damit der Schnee wenigstens aus
“den Kanonen kommt”. Wenn der Schnee dann da ist, werde ich die Qual der Wahl haben – wo soll es denn zum Schifahren hingehen?
Hier eine Entscheidungshilfe: Wintersport in Oberösterreich

 

Trotz der doch recht hohen Temperaturen gibt es aber einen Platz in Oberösterreich – genauer gesagt (oder vielmehr geschrieben) in Linz, wo der Winter und mit ihm das Eis bereits Einzug gehalten haben.

Der Eisrausch – ein Eislaufplatz (bei freiem Eintritt) über den Dächern von Linz!
Einfach berauschend! Mehr unter Eisrausch
Das ist Winter in Oberösterreich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PostHeaderIcon Tees, Öle und sonstige Gesundheitstipps…

„Hatschi!“ – ‘tschuldigung… die Schnupfensaison hat mich voll erwischt…
Geht’s Ihnen auch so?

Nachdem sich so manches Mittelchen der Pharmaindustrie leider bei mir als nicht nützlich erwiesen hat, habe ich mich entschieden, dass jetzt die alt-bewährten Dinge aus Oma’s Gesundheitswissen her müssen.
Ich habe mich im Internet schlau gemacht und Familie und Freunde befragt und folgende Dinge für mich entdeckt:
Holundertee: Dieser wirkt schweißtreibend und kann bei fiebrigen Erkrankungen gegeben werden. Naja, soweit ist es ja Gott sei Dank noch nicht gekommen – aber: Holunder enthält Spurenelemente und Vitamine und diese aktivieren das Immunsystem gegen Erkältungen. Also – vielleicht ein bisschen spät – aber besser als nie.
Salbeitee hilft gegen Husten und Halsschmerzen – hätt ich schon früher draufkommen können. Der Husten klingt langsam ab und die Halsschmerzen sind auch schon besser geworden. Und das Beste: der von meiner Mutter aus eigenem Garten selbstgetrockneter Vorrat wurde von mir geplündert und somit hab ich die getrockneten Blätter noch nicht mal kaufen müssen!
Auch Hagebuttentee wird bei Erkältungskrankheiten gegeben und enthält zusätzlich noch Vitamin C – in der kalten Jahreszeit immer gut.
All diese Tees sind – neben der gesundheitlichen Wirkung – auch noch schmackhaft! Das heißt, es ist noch nicht mal so wie bei vielen Medikamenten, dass man sich zum Einnehmen zwingen muss.  ;-)

Zusätzlich hab ich das Glück, dass sich meine Schwester mit so manchen Ölen und Aromen auskennt. Das hat mir zu dem Angebot verholfen, mir die Zutaten für ein Fußbad mit Salz, Lavendel- und Zitronenöl vorbeizubringen. Bin ich nicht ein Glückspilz? Darauf freu ich mich heute Abend schon, die Ingredienzien stehen bereit!

Zutaten für Erkältungs-Fußbad

Zutaten für Erkältungs-Fußbad

Und sollte all das noch nicht helfen, dann werde ich mich weiter schlau machen – nämlich bei den vielen Kneipp-Betrieben im Land. Denn die dort angebotene Traditionelle Europäische Medizin beruht auf den fünf Säulen Wasser, Kräuter, Ernährung, Bewegung und Ordnung. Und all diese Bereiche sind natürlich auch wunderbar gegen Erkältungssymptome einsetzbar:
1)    Wasser: zB siehe mein geplantes Fußbad,
2)    Kräuter: da bin ich voll dabei – die oben angeführten Tees sind ja wohl Beweis genug,
3)    Ernährung: vitaminreiche Ernährung – gerade in der kalten Jahreszeit mit Vitamin C – sollte selbstverständlich sein – ich geh gleich noch einkaufen!,
4)    Bewegung: raus in die Natur! – dann ist auch das Immunsystem gewappnet (es gibt auch für die kalte Jahreszeit viele Ausflugsmöglichkeiten – siehe www.ausflugstipps.at),
5)    Ordnung: gemeint ist damit die seelische Balance – mittlerweile ist es ja ein offenes Geheimnis, dass bei psychischem Ungleichgewicht das körpereigene Abwehrsystem leichter angreifbar ist.

Da fällt mir ein – ein Kneippbetrieb befindet sich ganz bei mir in der Nähe – eine der dort angebotenen wohltuenden Massagen wäre sicher auch keine schlechte Idee und täte meiner seelischen Balance gut… – Ich bin dann mal weg! (frei nach dem Titel von Hape Kerkeling’s Buch über den Jakobsweg – der kann übrigens auch bereits ab Oberösterreich begangen werden – siehe www.wandern.at).

Wenn Sie mehr zu den Gesundheitsangeboten in Oberösterreich wissen wollen – auf www.gesundheitsurlaub.at finden Sie alles Wissenswerte.

PostHeaderIcon Höhenflug und Höhenrausch

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Herrlich war’s dieses Wochenende! Haben Sie das strahlende Herbstwetter auch so genossen? Sonnenschein pur! Und das Ende September/Anfang Oktober – grandios!

Ebenso grandios war der Skisprung-Sommer-Grandprix in Hinzenbach! http://www.schiclub.at/sommer-grand-prix/programm/

Nicht nur, dass es einen österreichischen Sieger gab (super Schlieri!) – nein, es gab auch die Möglichkeit quasi im Sommer, bei Temperaturen um die 25 °C, eine Wintersportart zu erleben.

Aber eigentlich waren sowieso alle nur da, um den Fahnenkindern zuzujubeln (allen voran ich *ggg* – mein Neffe war eines davon). Die Springer-Kinder des UVB Hinzenbach haben den Wettkampf eröffnet, indem sie mit den Fahnen aller teilnehmenden Nationen den Auslauf der Schanze hinuntergefahren sind. Meine Güte – war ich stolze Tante! J

Die Stimmung beim Springen war großartig, die Zuschauer haben mitgefiebert – und absolut fair allen Sportlern (egal welcher Nation) zugejubelt.

Solche Veranstaltungen bieten für Groß und Klein gleichermaßen Spannung und Abwechslung, man kann die Anreise zum Beispiel als Radtour planen oder auch das Event mit einem gemütlichen Gasthaus-Besuch verbinden – dass das gut ankommt beweisen auch die Zuschauerzahlen.

Wir jedenfalls haben diesen Samstag im Eferdinger Becken absolut genossen!

… und beschlossen, den Sonntag gleich nochmals im Freien zu verbringen: beim Höhenrausch. Ja, es stimmt, den habe ich heuer schon zwei Mal „bezwungen“ – aber ich habe wieder Neues entdeckt! Wechselnde Kunst-Installationen bieten auch Mehrfach-Begehern wie mir immer wieder neue interessante Einblicke. Und die Ausblicke über Linz und darüber hinaus sind sowieso mehrere Besuche Wert.

Apropos: der Höhenrausch hat seine Pforten länger als geplant geöffnet – Verlängerung bis 23. Oktober!

Höhenrausch Linz

PostHeaderIcon Meine Zukunftsvision: Klein, fein und BIO!

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Die Bäckerei Hörschläger in St. Veit feiert am 1. und 2. Oktober 2011 ihren 110. Geburtstag.

110 Jahre Bäckerei Hörschläger – Ein Familienbetrieb?

 Aus einem ursprünglich landwirtschaftlichen Betrieb entstand 1901 durch die Gewerbeanmeldung beim zuständigen k&k – Gericht die Bäckerei Hörschläger. Seither sind wir stolz darauf, in 4. Generation einen Familienbetrieb zu führen und unsere eigenen Brötchen zu backen.

 Seit sieben Jahren führen Sie eine zertifizierte Biobäckerei. Was bedeutet das?

 Vor allem freue ich mich darüber, mit den hochwertigen Rohstoffen nach den gleichen Rezepten wie vor 110 Jahren backen zu können. Das positive Echo der Kundschaft bekräftigt uns, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und biologisch wertvolles Gebäck herzustellen. Ein wesentlicher Faktor bei der Produktion stellt für uns die Zeit dar. Eine Zutat die man nicht kaufen kann, sondern aussitzen muss. So rastet zum Beispiel der Sauerteig 24 Stunden lang und kann so sein volles Aroma entfalten, das den deutlichen Unterschied zu gewöhnlich hergestellten Produkten mit Fertigmischungen aus macht.

 Zwei wesentliche Faktoren, die zur Umstellung auf Bio beigetragen haben, sind die starke Abhängigkeit von großen Lieferanten und die regionale Nachhaltigkeit. Der Bäckerei Hörschläger ist es wichtig, die kleinen Produzenten aus der Region zu fördern und so den Erhalt verschiedener Betriebe gegenseitig zu gewährleisten. Schließlich kauft man sich gegenseitig Dienstleistungen und Waren ab und sichert so weiterhin die Existenz von ansässigen Betrieben.

 Das Brotsortiment im Vergleich zu den Nachbarländern?

 Die Liebe zum Brotbacken hat meiner Meinung nach viel mit der Heimatverbundenheit zum Mühlviertel zu tun. Schließlich bauten die Bauern im nördlichsten Viertel schon immer Getreide an und so ist die Sortenvielfalt des Brotes überaus groß. Das Bäckerhandwerk hat meist seine Wurzeln in der Landwirtschaft, die eigentlichen Bäcker haben sich nach und nach durch Spezialisierungen oder wegen ihrer hohen Produktqualität heraus kristallisiert. Dieses Prinzip ist auch heute noch Motor für Innovation. Die hohe Dichte an Bäckern macht es notwendig, sich von der Masse abzuheben, um sich ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen. In Italien beispielsweise stehen ganz andere Rohstoffe im Mittelpunkt. Fisch und Gemüse bestimmen dort seit Jahrtausenden die Esskultur.

Welche Risiken und Chancen hat eine kleine Bäckerei?

 Der aktuelle Facharbeitermangel hat auch die Bäckerbranche voll getroffen. Gutes Fachpersonal ist rar geworden und auch Lehrlinge sind kaum mehr zu bekommen. Die Nachtarbeit und die Sechs-Tage-Woche wirken im Berufsbild leider äußerst abschreckend.

Mehr als anziehend ist hingegen ein Projekt in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer. Regionale Produzenten liefern die gesunde Jause direkt an die Schulen. Wir z.B. an die VS-Neusserling, VS und MHS Hellmonsödt und HS Oberneukirchen.

Bäckerei Hörschläger

Richtig, die Schuljause – wie funktioniert dieses Projekt? Sind das die Konsumenten von morgen?

 Die Jause wird von der Schule bestellt und wird von uns geliefert. Für die Eltern ist es in der Früh oft sehr stressig, noch eine gesunde Mahlzeit für ihre Kinder zusammen zu stellen. Da ist unser Angebot natürlich sehr attraktiv. Der Fixstarter in der Jausenbox ist ein Bioweckerl mit unterschiedlichen Belägen und dazu kommt abwechselnd ein Biojoghurt, Studentenfutter, frisches Obst der Saison und auch mal etwas Süßes wie ein Nussmuffin. Wir wollen wieder Bewusstsein schaffen für Lebensmittel, die gesund sind und aus der Region stammen. Außerdem schmeckt’s hervorragend und machen munter für den Schulalltag.

 Doch auch die Großen haben ihre helle Freude mit dem Biobäcker in St. Veit. Einst führte eine ORF Oberösterreich Wandertour an dem beschaulichen Örtchen vorbei und seither kehren die Wanderer immer wieder gerne im Café Hörschläger ein.

In Waxenberg, wo die Produktion stattfindet, sorgt das dortige Seminarangebot vom Landhotel Atzmüller, der unser Brot und Gebäck in seinem Sortiment hat,

immer wieder für Tagesausflügler, die sich vom Sortiment der Bäckerei sehr angetan zeigen. Auch Hochzeitstorten werden von unserer Bäckerei und Konditorei gefertigt. Ca. 70 Hochzeitstorten im Jahr werden liebevoll kreiert und verschönern den schönsten Tag im Leben zahlreicher Frischvermählter. 

Wo soll die Entwicklung künftig hin führen?

 Nochmal 110 erfolgreiche Jahre für die Bäckerei! Ab Herbst dieses Jahres sind außerdem eine Galerie und eine Vinothek in unserer Filiale in St. Veit. Der Café-Bereich wird dabei von 40 auf 110 Plätze ausgebaut.

Doch das wichtigste Motto für den Bäckermeister Hörschläger lautet: „ DER INHALT MACHT DEN UNTERSCHIED“ „Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition“.

PostHeaderIcon Bauernkrapfen – eine Herausforderung für mich

Auf der Genusslandstraße in der Linzer Innenstadt wird es am 16. und 17. September 2011 hoch hergehen. Warum? Es ist Genusslandstraßen-Zeit! Und ich darf ein bisschen mithelfen …

Bauernkrapfen

OÖ Tourismus/Röbl

Nun habe ich einige Talente – wozu auch das Backen gehört. Aber eben nicht Bauernkrapfen. Und genau das darf ich jetzt bei der Genusslandstraße ausprobieren. Bei diversen Internet-Recherchen habe ich schon versucht, mir das fehlende Wissen zu “holen”. Auch einige gestandene Oberösterreicherinnen habe ich bereits um Rat gefragt. Ich bin schon gespannt, wie es mir ergehen wird. Wir werden ein Team sein und ich werde mir halt eine Tätigkeit aussuchen, wo ich dem typisch oberösterreichischen Gebäck nicht allzu viel Schaden zufügen kann.

Bauernkrapfen

OÖ Tourismus/Röbl

Ich freue mich schon auf die Genusslandstraße und aufs Bauernkrapfen backen! Haltet mir bitte die Daumen! Vielleicht hat ja die eine oder der andere auch einen Tipp für mich …?

Mehr zur Genusslandstraße 2011

PostHeaderIcon Käse frisch von der Alm

Der wechselhaften Witterung an den Wochenenden trotzend, haben wir uns kürzlich über den „Normalweg“ (Bodinggraben/Molln) zum Trämpl (1.424 m) aufgemacht. Wir kennen den Berg als beliebtes Skitourenziel, grad recht für den leichten Saisonauftakt. Scheint aber auch im Sommer seinen Reiz zu versprühen – obwohl’s regnet und wir einsame Sonntagswanderer waren. Und auch die einzigen Einkehrer auf der Ebenforstalm (1.100 m). Von der herrlichen Aussichtslage und der umliegenden Wollgras-Hochmoor-Landschaft, von der unsere Botanikerfreunde schwärmen, gab’s an diesem Tag weniger zu sehen. Dafür umso mehr zu verkosten: Schließlich wird die Milch der Almkühe hier vor Ort frisch weiterverarbeitet – zu gschmackiger Butter, kernigem Topfen, mildem und kräftigem Käse und (wenn ich nur aufhören könnt) zu ofenwarmem Topfenstrudel.

Ofenwarmer Topfenstrudel mit Kirschsauce. © Kierner

Ofenwarmer Topfenstrudel mit Kirschsauce. © Kierner

Käse, frisch von der Ebenforstalm. © Kierner

Käse, frisch von der Ebenforstalm. © Kierner

Natürlich haben wir uns durch’s ganze Sortiment gekostet und die Zeit für ein anregendes Gespräch mit den Bauersleuten genutzt. Über die Almwirtschaft und die harte Handarbeit, über gute Rohstoffe und gesunde Nahrungsmittel, aber auch über den Wandel der Zeit, über Massentourismus und „Jausenstationen“ in den Bergen, die von der Ursprünglichkeit einer Almlandschaft leider oft einbüßen mussten.

Fazit: Kulinarisch und gedanklich anregend. Wir kommen wieder!

PostHeaderIcon Linz anders erleben

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(Haben Sie Linz schon bei Nacht gesehen..)

 

Vorab zur Erklärung: in meiner Freizeit singe ich in einem Chor. Menschen unterschiedlichsten Alters finden sich Woche für Woche zur Chorprobe ein. Ein wunderschönes Hobby, das neben einem selbst auch noch anderen Menschen Freude bereitet.

 

Im Frühling haben wir schon darüber nachgedacht. Heuer gibt’s keinen mehrtägigen Chor-Ausflug – aber so ganz ohne Proben-Abschluss wollten wir das Proben-Jahr dann auch nicht beschließen…

Also wurde Überlegungen angestellt: eine kleine Wanderung, eine Besichtigung – was könnte man an einem Nachmittag Anfang Juli als Gemeinschaftserlebnis organisieren…? Hmmmm…

Und dann war sie da – die Idee: wir fahren nach Linz! Naja, klingt jetzt nicht sooo spannend, wenn Linz nur 20 km entfernt ist und somit jede Sängerin und jeder Sänger die Landeshauptstadt auf jeden Fall kennt oder auch dort arbeitet.

Aber dennoch – wir haben etwas entdeckt, das noch nicht wirklich bekannt war: Bummelzugfahren (www.geigers.at) und Nachtwächterführung (http://www.arge-linz-erleben.blogspot.com/) – das sollte unser Programm sein!

Letzten Samstag war es soweit: Treffpunkt am Linzer Hauptplatz – und der gelbe Zug hat schon auf uns gewartet. Wir haben eine eigene Tour gebucht – die LinzPanoramaTour – die uns auch in Ecken von Linz brachte, die der typische Linz-Pendler nicht unbedingt kennt: Alt-Urfahr, Altstadt, Römerberg, Freinberg, Martinskirche, Botanischer Garten, Franz-Josefs-Warte und vieles mehr. Das eine oder andere erstaunte „ach so?“ und „geh schau, das wusst‘ ich gar nicht“ war während der 50 Minuten Fahrt zu hören. Tja, so genau kennt man seine Landeshauptstadt dann offenbar doch nicht… J

Retour am Hauptplatz hat uns dann – mittlerweile war es halb acht – der „Nachtwächter zu Lintze“ schon erwartet. Mit ihm gemeinsam haben wir das alte Linz entdeckt. Die Tour an sich war nicht lang – Hauptplatz, Klosterstraße, Altstadt, Hofgasse, Altes Rathaus, Pfarrplatz, Hauptplatz – dauerte aber dennoch eineinhalb Stunden! In humoriger Art und Weise brachte uns unser Guide an vielen Punkten dazu, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und das Leben im Mittelalter nachzuvollziehen. Das absolute Highlight der Tour war aber mit Sicherheit die Besteigung des Turms der Stadtpfarrkirche. Direkt neben den Kirchenglocken sind wir noch nie gestanden. Und hoch oben, direkt unter dem Zifferblatt der Turmuhr, kann man rundherum gehen und einen neuen Blickwinkel auf die Stadt entdecken. Grandios!

Nach dieser Erfahrung und einem letzten „Hört ihr Leute lasst euch sagen, die Turmuhr hat schon neun geschlagen!“ von unserem Nachtwächter haben wir den Abend dann noch in der Linzer Gastronomie am Hauptplatz gemütlich ausklingen lassen.

PostHeaderIcon Kleine Stars am Wegesrand

Die Wanderung auf den Kleinen Pyhrgas zählt wohl zu den beliebtesten Tagestouren im Pyhrn-Priel Gebiet. Das merkt man an sonnigen Wochenenden spätestens bei den sehr gut besuchten Almen. Obwohl’s natürlich verständlich ist, zumal die Kombination aus „ausreichend sportlicher Bewegung + großartiger Aussicht + Herzlichkeit der Hüttenwirte + guuutes Essen = gelungener Tagesausflug“ nicht überall so perfekt gegeben ist wie hier. Selbst wenn binnen weniger Stunden feinste Verpflegung für viele hungrige Wandersleut aus der kleinen Küche hervorgezaubert werden muss. Da wär’s schon lässig, auch mal während der Woche verweilen zu können für einen leckeren Kaiserschmarrn …

Bei meiner jüngsten Wanderung hab ich mich allerdings ausnahmsweise mal weniger aufs Kulinarische und mehr auf die kleinen heimischen Stars am Wegesrand konzentriert. Hier ein Einblick …

Trollblume © KiernerDie Trollblume (Trollius europaeus, auch als Butterblume bekannt) gehört zu den Hahnenfußgewächsen, kommt bei uns sehr häufig vor.

Enziane © Kierner… ebenso die Enziane (Gentiana). Einige Arten werden zur Schnapsherstellung und zur Gewinnung von Heilmitteln genutzt, sagt Wikipedia. So so, meinten die KollegInnen ;-)

Wer kennt diese Blume?Kann mir bitte jemand sagen, wie diese wuscheligen Wolldinger hier heißen?

Alpensalamander © KiernerDer Alpensalamander mag feuchte Almwiesen und vor allem – ganz im Gegensatz zu mir – den Wanderweg nach Regen …

Edelweiß © KiernerUnd für alle, die noch nicht genug haben: diese Edelweiß wachsen im „Alpengarten“ am Balkon. Da stellt sich jetzt die Frage, ob ich überhaupt wandern war oder doch nur faul daheim … ?