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Festmahl Leinöl-Erdäpfel
Verwandtschaft kann man sich ja bekanntlicherweise nicht aussuchen.
So gesehen bin ich gesegnet mit einer Familie, mit der ich mich gut verstehe – und die ich somit auch nicht tauschen möchte.
Ein wichtiger Punkt in meiner Familie ist Zusammenhalt.
Und der zeigt sich auch immer wieder in Zusammenkünften – einfach so, einfach, weil jemand die anderen einladen möchte.
So geschehen auch Ende November, als Gunther Koblmiller – irgendwie weitschichtig verwandt mit meinem Vater – uns einlud, in seiner Stahlmühle in Haslach einen Abend zu verbringen.
Diese Stahlmühle ist besser bekannt als „Mühlviertler Ölmühle“ und besonders beliebt ist hier das Leinöl.
Kennen Sie dieses? Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen und hat im Mühlviertel eine große Tradition. Die hohen Anteile an Vitaminen und dreifach ungesättigten Fettsäuren machen dieses kaltgepresste Öl besonders wertvoll.
Tja, und dieses Leinöl haben wir natürlich auch gleich verkostet – in Form von Leinöl-Erdäpfel. Mmmmmmh! Herrlich! Das „arme-Leute-Essen“ von damals wurde zu einem Festmahl von heute!
Es stimmt – Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen – aber das ist auch gut so!
Video Mühlviertler Ölmühle, Haslach
(kleine) News 2011 aus den oberösterreichischen Skigebieten
Es müssen nicht immer die großen Dinge sein, die das Skifahren angenehm machen. Manchmal sind es Dinge, die schon fast selbstverständlich sind, aber das Leben am Berg trotzdem einfacher, besser oder schöner scheinen lassen.
W-LAN Hotspots im Skigebiet Dachstein West um posten zu können “Ich habe die wilde Hilde bezwungen” (Pisten)
Die neuen Webcams in Hinterstoder, auf der Wurzeralm oder am Kasberg bringen jetzt ein Live-Video mit Rundumblick
Den Nachskilauf am Hochficht gibt es jetzt am Mittwoch und Freitag von 18.00 – 21.00 Uhr, ideal zum Wochenteilen oder für den Start ins Wochenende.
Oder die Try & Ride Schupperkurse am Krippenstein um besser im Gelände unterwegs zu sein.
Um zu sehen, wie das zu einem Winterglückmomentent werden kann, haben wir ein paar dieser Augenblicke zusammengestellt. Zu den Glücksmomenten!
Tees, Öle und sonstige Gesundheitstipps…
„Hatschi!“ – ‘tschuldigung… die Schnupfensaison hat mich voll erwischt…
Geht’s Ihnen auch so?
Nachdem sich so manches Mittelchen der Pharmaindustrie leider bei mir als nicht nützlich erwiesen hat, habe ich mich entschieden, dass jetzt die alt-bewährten Dinge aus Oma’s Gesundheitswissen her müssen.
Ich habe mich im Internet schlau gemacht und Familie und Freunde befragt und folgende Dinge für mich entdeckt:
Holundertee: Dieser wirkt schweißtreibend und kann bei fiebrigen Erkrankungen gegeben werden. Naja, soweit ist es ja Gott sei Dank noch nicht gekommen – aber: Holunder enthält Spurenelemente und Vitamine und diese aktivieren das Immunsystem gegen Erkältungen. Also – vielleicht ein bisschen spät – aber besser als nie.
Salbeitee hilft gegen Husten und Halsschmerzen – hätt ich schon früher draufkommen können. Der Husten klingt langsam ab und die Halsschmerzen sind auch schon besser geworden. Und das Beste: der von meiner Mutter aus eigenem Garten selbstgetrockneter Vorrat wurde von mir geplündert und somit hab ich die getrockneten Blätter noch nicht mal kaufen müssen!
Auch Hagebuttentee wird bei Erkältungskrankheiten gegeben und enthält zusätzlich noch Vitamin C – in der kalten Jahreszeit immer gut.
All diese Tees sind – neben der gesundheitlichen Wirkung – auch noch schmackhaft! Das heißt, es ist noch nicht mal so wie bei vielen Medikamenten, dass man sich zum Einnehmen zwingen muss.
Zusätzlich hab ich das Glück, dass sich meine Schwester mit so manchen Ölen und Aromen auskennt. Das hat mir zu dem Angebot verholfen, mir die Zutaten für ein Fußbad mit Salz, Lavendel- und Zitronenöl vorbeizubringen. Bin ich nicht ein Glückspilz? Darauf freu ich mich heute Abend schon, die Ingredienzien stehen bereit!
Und sollte all das noch nicht helfen, dann werde ich mich weiter schlau machen – nämlich bei den vielen Kneipp-Betrieben im Land. Denn die dort angebotene Traditionelle Europäische Medizin beruht auf den fünf Säulen Wasser, Kräuter, Ernährung, Bewegung und Ordnung. Und all diese Bereiche sind natürlich auch wunderbar gegen Erkältungssymptome einsetzbar:
1) Wasser: zB siehe mein geplantes Fußbad,
2) Kräuter: da bin ich voll dabei – die oben angeführten Tees sind ja wohl Beweis genug,
3) Ernährung: vitaminreiche Ernährung – gerade in der kalten Jahreszeit mit Vitamin C – sollte selbstverständlich sein – ich geh gleich noch einkaufen!,
4) Bewegung: raus in die Natur! – dann ist auch das Immunsystem gewappnet (es gibt auch für die kalte Jahreszeit viele Ausflugsmöglichkeiten – siehe www.ausflugstipps.at),
5) Ordnung: gemeint ist damit die seelische Balance – mittlerweile ist es ja ein offenes Geheimnis, dass bei psychischem Ungleichgewicht das körpereigene Abwehrsystem leichter angreifbar ist.
Da fällt mir ein – ein Kneippbetrieb befindet sich ganz bei mir in der Nähe – eine der dort angebotenen wohltuenden Massagen wäre sicher auch keine schlechte Idee und täte meiner seelischen Balance gut… – Ich bin dann mal weg! (frei nach dem Titel von Hape Kerkeling’s Buch über den Jakobsweg – der kann übrigens auch bereits ab Oberösterreich begangen werden – siehe www.wandern.at).
Wenn Sie mehr zu den Gesundheitsangeboten in Oberösterreich wissen wollen – auf www.gesundheitsurlaub.at finden Sie alles Wissenswerte.
Höhenflug und Höhenrausch
Herrlich war’s dieses Wochenende! Haben Sie das strahlende Herbstwetter auch so genossen? Sonnenschein pur! Und das Ende September/Anfang Oktober – grandios!
Ebenso grandios war der Skisprung-Sommer-Grandprix in Hinzenbach! http://www.schiclub.at/sommer-grand-prix/programm/
Nicht nur, dass es einen österreichischen Sieger gab (super Schlieri!) – nein, es gab auch die Möglichkeit quasi im Sommer, bei Temperaturen um die 25 °C, eine Wintersportart zu erleben.
Aber eigentlich waren sowieso alle nur da, um den Fahnenkindern zuzujubeln (allen voran ich *ggg* – mein Neffe war eines davon). Die Springer-Kinder des UVB Hinzenbach haben den Wettkampf eröffnet, indem sie mit den Fahnen aller teilnehmenden Nationen den Auslauf der Schanze hinuntergefahren sind. Meine Güte – war ich stolze Tante! J
Die Stimmung beim Springen war großartig, die Zuschauer haben mitgefiebert – und absolut fair allen Sportlern (egal welcher Nation) zugejubelt.
Solche Veranstaltungen bieten für Groß und Klein gleichermaßen Spannung und Abwechslung, man kann die Anreise zum Beispiel als Radtour planen oder auch das Event mit einem gemütlichen Gasthaus-Besuch verbinden – dass das gut ankommt beweisen auch die Zuschauerzahlen.
Wir jedenfalls haben diesen Samstag im Eferdinger Becken absolut genossen!
… und beschlossen, den Sonntag gleich nochmals im Freien zu verbringen: beim Höhenrausch. Ja, es stimmt, den habe ich heuer schon zwei Mal „bezwungen“ – aber ich habe wieder Neues entdeckt! Wechselnde Kunst-Installationen bieten auch Mehrfach-Begehern wie mir immer wieder neue interessante Einblicke. Und die Ausblicke über Linz und darüber hinaus sind sowieso mehrere Besuche Wert.
Apropos: der Höhenrausch hat seine Pforten länger als geplant geöffnet – Verlängerung bis 23. Oktober!
Meine Zukunftsvision: Klein, fein und BIO!
Die Bäckerei Hörschläger in St. Veit feiert am 1. und 2. Oktober 2011 ihren 110. Geburtstag.
110 Jahre Bäckerei Hörschläger – Ein Familienbetrieb?
Aus einem ursprünglich landwirtschaftlichen Betrieb entstand 1901 durch die Gewerbeanmeldung beim zuständigen k&k – Gericht die Bäckerei Hörschläger. Seither sind wir stolz darauf, in 4. Generation einen Familienbetrieb zu führen und unsere eigenen Brötchen zu backen.
Seit sieben Jahren führen Sie eine zertifizierte Biobäckerei. Was bedeutet das?
Vor allem freue ich mich darüber, mit den hochwertigen Rohstoffen nach den gleichen Rezepten wie vor 110 Jahren backen zu können. Das positive Echo der Kundschaft bekräftigt uns, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und biologisch wertvolles Gebäck herzustellen. Ein wesentlicher Faktor bei der Produktion stellt für uns die Zeit dar. Eine Zutat die man nicht kaufen kann, sondern aussitzen muss. So rastet zum Beispiel der Sauerteig 24 Stunden lang und kann so sein volles Aroma entfalten, das den deutlichen Unterschied zu gewöhnlich hergestellten Produkten mit Fertigmischungen aus macht.
Zwei wesentliche Faktoren, die zur Umstellung auf Bio beigetragen haben, sind die starke Abhängigkeit von großen Lieferanten und die regionale Nachhaltigkeit. Der Bäckerei Hörschläger ist es wichtig, die kleinen Produzenten aus der Region zu fördern und so den Erhalt verschiedener Betriebe gegenseitig zu gewährleisten. Schließlich kauft man sich gegenseitig Dienstleistungen und Waren ab und sichert so weiterhin die Existenz von ansässigen Betrieben.
Das Brotsortiment im Vergleich zu den Nachbarländern?
Die Liebe zum Brotbacken hat meiner Meinung nach viel mit der Heimatverbundenheit zum Mühlviertel zu tun. Schließlich bauten die Bauern im nördlichsten Viertel schon immer Getreide an und so ist die Sortenvielfalt des Brotes überaus groß. Das Bäckerhandwerk hat meist seine Wurzeln in der Landwirtschaft, die eigentlichen Bäcker haben sich nach und nach durch Spezialisierungen oder wegen ihrer hohen Produktqualität heraus kristallisiert. Dieses Prinzip ist auch heute noch Motor für Innovation. Die hohe Dichte an Bäckern macht es notwendig, sich von der Masse abzuheben, um sich ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen. In Italien beispielsweise stehen ganz andere Rohstoffe im Mittelpunkt. Fisch und Gemüse bestimmen dort seit Jahrtausenden die Esskultur.
Welche Risiken und Chancen hat eine kleine Bäckerei?
Der aktuelle Facharbeitermangel hat auch die Bäckerbranche voll getroffen. Gutes Fachpersonal ist rar geworden und auch Lehrlinge sind kaum mehr zu bekommen. Die Nachtarbeit und die Sechs-Tage-Woche wirken im Berufsbild leider äußerst abschreckend.
Mehr als anziehend ist hingegen ein Projekt in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer. Regionale Produzenten liefern die gesunde Jause direkt an die Schulen. Wir z.B. an die VS-Neusserling, VS und MHS Hellmonsödt und HS Oberneukirchen.
Richtig, die Schuljause – wie funktioniert dieses Projekt? Sind das die Konsumenten von morgen?
Die Jause wird von der Schule bestellt und wird von uns geliefert. Für die Eltern ist es in der Früh oft sehr stressig, noch eine gesunde Mahlzeit für ihre Kinder zusammen zu stellen. Da ist unser Angebot natürlich sehr attraktiv. Der Fixstarter in der Jausenbox ist ein Bioweckerl mit unterschiedlichen Belägen und dazu kommt abwechselnd ein Biojoghurt, Studentenfutter, frisches Obst der Saison und auch mal etwas Süßes wie ein Nussmuffin. Wir wollen wieder Bewusstsein schaffen für Lebensmittel, die gesund sind und aus der Region stammen. Außerdem schmeckt’s hervorragend und machen munter für den Schulalltag.
Doch auch die Großen haben ihre helle Freude mit dem Biobäcker in St. Veit. Einst führte eine ORF Oberösterreich Wandertour an dem beschaulichen Örtchen vorbei und seither kehren die Wanderer immer wieder gerne im Café Hörschläger ein.
In Waxenberg, wo die Produktion stattfindet, sorgt das dortige Seminarangebot vom Landhotel Atzmüller, der unser Brot und Gebäck in seinem Sortiment hat,
immer wieder für Tagesausflügler, die sich vom Sortiment der Bäckerei sehr angetan zeigen. Auch Hochzeitstorten werden von unserer Bäckerei und Konditorei gefertigt. Ca. 70 Hochzeitstorten im Jahr werden liebevoll kreiert und verschönern den schönsten Tag im Leben zahlreicher Frischvermählter.
Wo soll die Entwicklung künftig hin führen?
Nochmal 110 erfolgreiche Jahre für die Bäckerei! Ab Herbst dieses Jahres sind außerdem eine Galerie und eine Vinothek in unserer Filiale in St. Veit. Der Café-Bereich wird dabei von 40 auf 110 Plätze ausgebaut.
Doch das wichtigste Motto für den Bäckermeister Hörschläger lautet: „ DER INHALT MACHT DEN UNTERSCHIED“ „Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition“.
Traditionelle Europäische Medizin (TEM) und Heilkunde am 3. Oktober 2011 in Linz
Am 3. Oktober 2011 lädt das Ökosoziale Forum OÖ zur Veranstaltung „Zukunft braucht Wurzeln – Traditionelle Europäische Medizin (TEM) und Heilkunde“. Im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz erfährt man von 19 bis 21 Uhr alles Wissenswerte über TEM und deren sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.
Welche Experten sind vor Ort?
Der Obmann des ÖKOSOZIALEN FORUMS, Mag. Helmut Eiselsberg ist davon überzeugt, dass für eine zufriedene und gesunde Lebenseinstellung die eigenen Wurzeln ausschlaggebend sind. Sie erden uns am besten im regionalen Umfeld und sorgen so dafür, dass wir wachsen können.
Dr. Martin Spinka – kurärztlicher Leiter der Kneipp Traditionshäuser der Marienschwestern vom Karmel – erläutert im Anschluss die Säftelehre. Die Säfte des Körpers gelten seit Hippokrates als Erklärungsmuster für Anamnese, Diagnostik und Therapie.
Über das Heilwissen der Pinzgauerinnen referiert Dr. Karin Buchart, Geschäftsführerin TEH – Traditionelle Europäische Heilkunde. Dieses wertvolle Wissen wurde 2010 in das internationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der österreichischen UNESCO Kommission aufgenommen. Gabi Wild-Obermayr informiert als Obfrau des Obst- und Gemüsebauverbandes über altes Wissen aus der Gemüse-Apotheke.
Ab 18:00 Uhr
Besteht die Möglichkeit, sich ein Bild der eigenen Iriden mit einem Grundbefund anfertigen zu lassen. Die Iris eines Menschen verrät angelegte, angeborene Schwächen. Erkennt man diese, kann im eigenen Rhythmus Vorsorge individuell angepasst werden. Außerdem können die Besucher TEM-Produkte kennen lernen und käuflich erwerben. Darunter ist auch die Pechsalbe, die als das wichtigste Heilmittel im Pinzgau gilt. Ein traditionelles, europäisches Buffet rundet den Tag gesund und genussvoll ab.
Um Anmeldung wird gebeten: office@oekosozialesforum.at oder unter der Tel.: 0732/253041-210
Mag. Helmut Eiselsberg, Obmann Ökosoziales Forum Oberösterreich
Nähere Infos zur Traditionellen Europäischen Medizin TEM: www.kneippen.at
Urlaub zuhause: Das ist einen Versuch wert
Viele Urlaubsziele sind im sonnigen Süden und sind für die Sonnenmonate ausgebucht. Allerdings: Die Zahl jener, die im Urlaub zu Hause bleiben, wird immer größer.
Das hat mehrere Gründe: politische Verhältnisse, Unruhen und steigende Kriminalität in manchen Urlaubsländern, aber auch die Preise. Speziell für ein Ehepaar mit mehreren Kindern kann so ein Urlaub im In- und Ausland sehr teuer werden.
Wenn jemand ganz offen und ehrlich zugibt: „ Ich bleibe in diesem Jahr im Urlaub zuhause!“, dann kann es sein, dass man ihn fragt: „Ja, kann man sich denn daheim überhaupt erholen?“ Freizeitexperten und Psychologen sagen: „Unter gewissen Umständen klappt das. Man muss nur lernen, mit den Ferien in den eigenen vier Wänden umzugehen!“
Damit man sich positiv mit dem Gedanken vom Urlaub zuhause vertraut machen kann, sollte man sich überlegen, wo die Vorteile dabei liegen:
• Man ist nicht unentwegt gezwungen, mit Massen von anderen Urlaubern beim Essen oder beim Sonnenbaden und Schwimmen beisammen zu sein.
• Der Urlaub zuhause ist zweifelsohne Balsam für die Nerven, wenn man sich dabei wohlfühlt.
• Der Urlaub zuhause gibt vor allem Möglichkeit, Dinge zu tun, die man in seiner vertrauten Umgebung am liebsten tut und zu denen man das ganze Jahr über nicht kommt: lesen, malen, zeichnen, einen langen Einkaufsbummel unternehmen, endlich einen Radfahrweg oder einen Fitness-Parcours in nächster Nähe auszuprobieren, einige Esslokale in der Umgebung testen, wieder einmal ins Kino gehen, sich massieren lassen.
• Man muss sich nicht an einem überlaufenen Badestrand stundenlang um ein Eis anstellen, muss nicht endlos lang in einem Restaurant warten, bis man endlich an die Reihe kommt.
Wenn eine Familie die Ferien zu Hause verbringt, dann kann das für die Ehefrau und Mutter zum Horror werden. Vater und die Kinder denken nur ans Nichtstun. Sie wollen verwöhnt werden, wollen ständig mit Essen und Trinken versorgt werden. Und wer muss da meist herhalten: Mutti natürlich! Für sie wird der Urlaub daheim zur Schwerstarbeit. Dasselbe aber kann ihr widerfahren, wenn die Familie an einem Urlaubsort nicht in ein Hotel, sondern in einen Ferien-Bungalow zieht: mit integrierter Küche. Da steht Mutti dann auch den ganzen Tag am Herd und schuftet für ihre Lieben.
Daher: Ferien zuhause sind nur dann wirklich Ferien, wenn jeden Tag jemand anderer das Frühstück für alle zubereitet, wenn mittags und abends auswärts gegessen wird. Oder wenn für ein gemeinsames Picknick oder Abendessen alle gemeinsam die Vorbereitungen treffen. Die Muttis müssen die Sicherheit haben, dass sie nicht auch noch zu den Ferientagen die Sklavinnen der anderen sind.
Eines muss man wissen: Wer zuhause Urlaub macht, den versucht der Alltag einzuholen. Die anderen wissen ja nicht, dass man sich erholen will. Verwandte, Bekannte, Freunde haben Fragen, Bitten, wollen ihre Sorgen loswerden. Jeden Tag bringt der Postbote Briefe, Rechnungen, Mahnungen. Man muss zum Einkaufen. Man muss in der Wohnung saubermachen. Wie lässt sich das alles mit Urlaubsstimmung und Erholung koordinieren?
Ganz einfach. Man muss mit der nötigen Großzügigkeit und der festen Einstellung zum Genießen an diese Urlaubs-Variante herangehen:
• Heben Sie doch einfach – zumindest einige Tage – das Telefon nicht ab. Lassen Sie es klingeln. Wenn Sie nicht da wären, würde ja auch keiner abheben. Ideal, wenn man einen Anruf-Beantworter hat. Man lässt ihn angestellt.
• Nehmen Sie die tägliche Post höflich vom Postboten entgegen und legen Sie diese – vorerst ungeöffnet – in eine große Schachtel. Sichten Sie die Briefe, Rechnungen und alles andere eventuell in den letzten beiden Urlaubstagen. Dann ist Zeit genug. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie – wie bei einer Reise – vor dem Urlaub alle notwendigen Zahlungen und Termine wahrnehmen.
• Reduzieren Sie Reinemachen und Einkaufen auf ein Minimum.
• Unternehmen Sie viele Ausflüge, Wandern oder Radtouren. Besuchen Sie einen Zoo, ein Naturschutzgebiet. Fahren Sie vielleicht auf zwei, drei Tage in die nächste Umgebung.
• Wenn das Wetter mitspielt: Gestalten Sie den Balkon, eine Terrasse oder den Garten zu einer Urlaubs-Oase mit Liegestuhl, Sonnenschirm, Dusche. Kaufen Sie sich ein paar neue CDs oder Kassetten mit Ihrer Lieblingsmusik und geben Sie sich dem süßen Nichtstun hin.
Mehr Infos und Tipps unter: www.gesundheitswelten.com sowie unter www.gesundheitsurlaub.at
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erholsamen Sommer!
Ihr Hademar Bankhofer
Tipps gegen schwere Beine im Sommer
Wir alle freuen uns über die wohligen Temperaturen! Aber gerade in den heißen Monaten neigen Personen mit Venenschwäche oder Krampfadern zu Stauungen oder Schmerzen in Unterschenkeln und Füßen. Es reicht oft nicht mehr, die Beine einfach nur hochzulagern.
Im Physikarium des EurothermenResorts in Bad Ischl etwa werden für müde und strapazierte Beine verschiedene Wohlfühlbehandlungen angeboten.
So wirkt etwa ein Sole-Kohlensäure-Rosskastanien-Wannenbad kühlend, entstauend und tonisierend auf die Venen. Aber auch ein Kaltschlammwickel für die Beine ist eine abschwellende Wohltat. Bei Bedarf oder auf Wunsch in Kombination mit Warmschlammpackungen für Rücken und Gelenke.
Infos zu den Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier. Weitere Gesundheitstipps gibt´s unter www.gesundheitsurlaub.at.
Einen schönen Sommer wünscht Ihr Physikarium Team des EurothermenResorts Bad Ischl.
Mit Traditioneller Europäische Medizin durch den Sommer
TEM Tipp für die ganze Familie
Der Sommer ist dem Feuerelement zugeordnet. So wie dem Archetypus des Cholerikers werden ihm die Eigenschaften heiß und trocken zugeteilt. Das verleitet einerseits dazu, die längsten, und wärmsten Tage des Jahres dazu zu nutzen, mit allen Sinnen Essen, Natur, Freunde und Bewegung zu genießen – vielleicht sogar das eine oder andere Fest zu feiern. Feste zu feiern, sich dabei Geschichten zu erzählen, zu tanzen, zu singen, zu lachen und zu essen bedeutet sehr intensiv zu leben, und zwar im Augenblick. Das ist eine sehr wichtige Übung für unsere Lebensordnung.
Der Sommer kann aber auch durch seine Hitze die einen oder anderen Probleme mit sich bringen. Z.B. Schlafstörungen, welche durch Schlaf fördernde Tees (Baldrian, Melisse, Lavendel, Hopfen) und kalte Güsse (kalter Vollguss, kalter Armguss oder Wasser treten) sehr gut behandelt werden kann.
Sehr häufig wird auch gefragt nach natürlichen Hilfen nach Insektenstichen. Hier eignet sich hervorragend die äußerliche Anwendung von Arnikatinktur, die man entweder selbst ansetzt oder in der Apotheke bezieht. Einfach auf den Bienenstich, Wespenstich oder Mückenstich geben und die Schmerz lindernde Wirkung genießen.
Ihr Martin Spinka
Dr. med. Martin Spinka
Ärztlicher Leiter im Kneipp Traditionshaus der Marienschwestern Bad Kreuzen
Käse frisch von der Alm
Der wechselhaften Witterung an den Wochenenden trotzend, haben wir uns kürzlich über den „Normalweg“ (Bodinggraben/Molln) zum Trämpl (1.424 m) aufgemacht. Wir kennen den Berg als beliebtes Skitourenziel, grad recht für den leichten Saisonauftakt. Scheint aber auch im Sommer seinen Reiz zu versprühen – obwohl’s regnet und wir einsame Sonntagswanderer waren. Und auch die einzigen Einkehrer auf der Ebenforstalm (1.100 m). Von der herrlichen Aussichtslage und der umliegenden Wollgras-Hochmoor-Landschaft, von der unsere Botanikerfreunde schwärmen, gab’s an diesem Tag weniger zu sehen. Dafür umso mehr zu verkosten: Schließlich wird die Milch der Almkühe hier vor Ort frisch weiterverarbeitet – zu gschmackiger Butter, kernigem Topfen, mildem und kräftigem Käse und (wenn ich nur aufhören könnt) zu ofenwarmem Topfenstrudel.
Natürlich haben wir uns durch’s ganze Sortiment gekostet und die Zeit für ein anregendes Gespräch mit den Bauersleuten genutzt. Über die Almwirtschaft und die harte Handarbeit, über gute Rohstoffe und gesunde Nahrungsmittel, aber auch über den Wandel der Zeit, über Massentourismus und „Jausenstationen“ in den Bergen, die von der Ursprünglichkeit einer Almlandschaft leider oft einbüßen mussten.
Fazit: Kulinarisch und gedanklich anregend. Wir kommen wieder!










