Archiv für die Kategorie „Gesundheitsurlaub“
Internationaler Tag des Wassers: Mit Kneipp natürlich heilen
„Lernt´das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein.“
Sebastian Kneipp, (1821 – 1897)
Für Pfarrer Sebastian Kneipp war dabei allerdings nicht nur das körperliche Wohlergehen wichtig. Die seelisch-geistige Dimension war für ihn genauso bedeutsam und spiegelt sich in der „schöpferbezogenen“ Ordnungstherapie wieder. Das Kurhaus Schärding besinnt sich nun auf dieses Wissen und hat – aufbauend auf dem sehr erfolgreichen
Produkt „Basenfasten“ – ein neues Programm gegen geistige Erschöpfung entwickelt:
Sonnenstrahlen für Ihr Herz, denn der wichtigste Mensch im Leben sind SIE selbst. Und dies ist keineswegs
egoistisch gemeint, denn Sie sind für all die anderen dann am wertvollsten, wenn es IHNEN gut geht.
Die Angst im Nacken. Hintergrundwissen kompakt.
Der Organismus wird von zwei Gegenspielern des vegetativen Nervensystems gesteuert, dem Sympathikus (Leistungsnerv) und dem Parasympathikus (Ruhenerv). Die sympathische Steuerung macht den Organismus leistungsbereit und –fähig, das parasympathische System sorgt für Erholung des Körpers und den Aufbau von Reserven. Im Normalfall dominiert tagsüber der Sympathikus, nachts der Parasympathikus. In unserer heutigen leistungsorientierten Gesellschaft, befinden sich jedoch viele dauerhaft in Sympathikus-Aktivität, wodurch die nervale und hormonale Aktivierung (Adrenalin) stärker aktiv ist als eigentlich erforderlich. Leistungsreserven werden so auf Kosten der Substanz generiert. Blutzucker und Cholesterin steigen stressinduziert, zB nach Kaffeegenus, und meist fehlt das körperliche Abreagieren, da Problemlösungen heute überwiegend auf geistiger Ebene vollzogen werden. Ein beschleunigter Herzschlag und ein erhöhter Blutdruck werden in der Regel nicht durch körperliche Aktivität, zB durch ein wohldosiertes Ausdauertraining, abgearbeitet, sondern im Gegenteil durch stimulierende Substanzen noch weiter forciert. Eine ursprünglich von der Natur eingerichtete sinnvolle Reaktionsweise des Körpers (die Aktivierung der
Leistungsreserven als Kampf oder Fluchtreaktion) wird somit im Verbund mit ungesunden Lebensgewohnheiten zur Ursache von Risikofaktoren und Zivilisationskrankheiten. Das Notprogramm des Körpers ist gestartet. Nacken- und Kreuzschmerzen sind exemplarisch zwei Symptome, die diese vegetative Störung sehr „sprichwörtlich“ veranschaulichen – nicht ohne Grund sind „Die Angst im Nacken“ oder „Vor Kummer gebeugt“ zu geflügelten Worten geworden.
Erschwerend können starke Überlastungen, Störungen im Biorhythmus durch Schichtarbeit oder schlaflos verbrachte Nächte neben dem Kinderbett hinzukommen. Müdigkeit kann allerdings auch in Form von Verdauungsmüdigkeit auftreten, vor allem bei chronischer Überlastung des Verdauungssystems und Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel, meist einhergehend mit den sogenannten Kardinalfehlern der Ernährung – zu viel, zu spät, zu süß, zu fett, zu salzig, zu sauer.
Zeit für sich selbst.
Meist hat man Zeit für alle anderen, für die Familie, die Freunde, den Beruf, für alle sonstigen Verpflichtungen … nur für sich selbst bleibt keine mehr übrig. Gerade jetzt im Frühling ist der optimale Zeitpunkt, die Batterien wieder auf zu laden und den Energielevel hoch zu fahren, um ersten Anzeichen von Ermüdung oder Abnutzung aktiv entgegen zu wirken. Sebastian Kneipp riet bei geistiger Ermüdung, den Körper „abzuhärten“, sich möglichst viel im Freien zu bewegen, den frischen Morgentau unter den Füßen zu spüren und auch „Wasser zu treten“. Basierend auf diesem wertvollen Wissensschatz hat das Expertenteam im Kurhaus Schärding eine sogenannte Zeit-ordnende-Therapie entwickelt, die den Lebensrhythmus nach den Prinzipien der Schonung, Normalisierung und Regulierung sowie anschließender
Kräftigung und Leistungssteigerung durch Training wiederherstellt.
Wichtiger Bestandteil des Behandlungskonzeptes ist eine Ernährungsumstellung auf eine Säure und Basen ausbalancierte Kost, ergänzt durch Kräuter und Heilwässer. Durch diese spezielle, individuelle Ernährungstherapie werden auch weitere
Risikofaktoren wie erhöhtes Cholesterin, erhöhte Harnsäure und Übergewicht positiv beeinflusst. Hervorragende Möglichkeiten bieten vor allem die KNEIPP-Anwendungen – im Kurhaus sogar mit Granderwasser -, da das Nervensystem durch möglichst sanfte Reize stabilisiert, aber nicht überfordert wird. Ergänzend nutzt man in der Balneo-Phytotherapie die Wirkung pflanzlicher Arzneimittel und den tonisierenden bzw. vegetativ stimulierenden Effekt der
Hydrotherapie. Gezielte ayurvedische Behandlungen fördern ein langes, gesundes Leben im Einklang mit den Gesetzen der Schöpfung. Traditionelle Massagen, wie zB die Ganzkörper-Ölmassage Abhyanga, sind Balsam für den Körper, mobilisieren die innersten Kräfte und harmonisieren die Körperenergie. Abgerundet wird das Konzept durch Behandlungen aus der traditionellen chinesischen Medizin, welche – entsprechend des Grundprinzips von TCM – die Lebensenergie des Körpers, das Qi, wieder in seinen natürlichen, ausgeglichenen Zustand bringen. Ziel ist es, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Urlaub zuhause: Das ist einen Versuch wert
Viele Urlaubsziele sind im sonnigen Süden und sind für die Sonnenmonate ausgebucht. Allerdings: Die Zahl jener, die im Urlaub zu Hause bleiben, wird immer größer.
Das hat mehrere Gründe: politische Verhältnisse, Unruhen und steigende Kriminalität in manchen Urlaubsländern, aber auch die Preise. Speziell für ein Ehepaar mit mehreren Kindern kann so ein Urlaub im In- und Ausland sehr teuer werden.
Wenn jemand ganz offen und ehrlich zugibt: „ Ich bleibe in diesem Jahr im Urlaub zuhause!“, dann kann es sein, dass man ihn fragt: „Ja, kann man sich denn daheim überhaupt erholen?“ Freizeitexperten und Psychologen sagen: „Unter gewissen Umständen klappt das. Man muss nur lernen, mit den Ferien in den eigenen vier Wänden umzugehen!“
Damit man sich positiv mit dem Gedanken vom Urlaub zuhause vertraut machen kann, sollte man sich überlegen, wo die Vorteile dabei liegen:
• Man ist nicht unentwegt gezwungen, mit Massen von anderen Urlaubern beim Essen oder beim Sonnenbaden und Schwimmen beisammen zu sein.
• Der Urlaub zuhause ist zweifelsohne Balsam für die Nerven, wenn man sich dabei wohlfühlt.
• Der Urlaub zuhause gibt vor allem Möglichkeit, Dinge zu tun, die man in seiner vertrauten Umgebung am liebsten tut und zu denen man das ganze Jahr über nicht kommt: lesen, malen, zeichnen, einen langen Einkaufsbummel unternehmen, endlich einen Radfahrweg oder einen Fitness-Parcours in nächster Nähe auszuprobieren, einige Esslokale in der Umgebung testen, wieder einmal ins Kino gehen, sich massieren lassen.
• Man muss sich nicht an einem überlaufenen Badestrand stundenlang um ein Eis anstellen, muss nicht endlos lang in einem Restaurant warten, bis man endlich an die Reihe kommt.
Wenn eine Familie die Ferien zu Hause verbringt, dann kann das für die Ehefrau und Mutter zum Horror werden. Vater und die Kinder denken nur ans Nichtstun. Sie wollen verwöhnt werden, wollen ständig mit Essen und Trinken versorgt werden. Und wer muss da meist herhalten: Mutti natürlich! Für sie wird der Urlaub daheim zur Schwerstarbeit. Dasselbe aber kann ihr widerfahren, wenn die Familie an einem Urlaubsort nicht in ein Hotel, sondern in einen Ferien-Bungalow zieht: mit integrierter Küche. Da steht Mutti dann auch den ganzen Tag am Herd und schuftet für ihre Lieben.
Daher: Ferien zuhause sind nur dann wirklich Ferien, wenn jeden Tag jemand anderer das Frühstück für alle zubereitet, wenn mittags und abends auswärts gegessen wird. Oder wenn für ein gemeinsames Picknick oder Abendessen alle gemeinsam die Vorbereitungen treffen. Die Muttis müssen die Sicherheit haben, dass sie nicht auch noch zu den Ferientagen die Sklavinnen der anderen sind.
Eines muss man wissen: Wer zuhause Urlaub macht, den versucht der Alltag einzuholen. Die anderen wissen ja nicht, dass man sich erholen will. Verwandte, Bekannte, Freunde haben Fragen, Bitten, wollen ihre Sorgen loswerden. Jeden Tag bringt der Postbote Briefe, Rechnungen, Mahnungen. Man muss zum Einkaufen. Man muss in der Wohnung saubermachen. Wie lässt sich das alles mit Urlaubsstimmung und Erholung koordinieren?
Ganz einfach. Man muss mit der nötigen Großzügigkeit und der festen Einstellung zum Genießen an diese Urlaubs-Variante herangehen:
• Heben Sie doch einfach – zumindest einige Tage – das Telefon nicht ab. Lassen Sie es klingeln. Wenn Sie nicht da wären, würde ja auch keiner abheben. Ideal, wenn man einen Anruf-Beantworter hat. Man lässt ihn angestellt.
• Nehmen Sie die tägliche Post höflich vom Postboten entgegen und legen Sie diese – vorerst ungeöffnet – in eine große Schachtel. Sichten Sie die Briefe, Rechnungen und alles andere eventuell in den letzten beiden Urlaubstagen. Dann ist Zeit genug. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie – wie bei einer Reise – vor dem Urlaub alle notwendigen Zahlungen und Termine wahrnehmen.
• Reduzieren Sie Reinemachen und Einkaufen auf ein Minimum.
• Unternehmen Sie viele Ausflüge, Wandern oder Radtouren. Besuchen Sie einen Zoo, ein Naturschutzgebiet. Fahren Sie vielleicht auf zwei, drei Tage in die nächste Umgebung.
• Wenn das Wetter mitspielt: Gestalten Sie den Balkon, eine Terrasse oder den Garten zu einer Urlaubs-Oase mit Liegestuhl, Sonnenschirm, Dusche. Kaufen Sie sich ein paar neue CDs oder Kassetten mit Ihrer Lieblingsmusik und geben Sie sich dem süßen Nichtstun hin.
Mehr Infos und Tipps unter: www.gesundheitswelten.com sowie unter www.gesundheitsurlaub.at
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erholsamen Sommer!
Ihr Hademar Bankhofer
Was in einer Reiseapotheke nicht fehlen sollte
Endlich Urlaub! Für die einen heißt das, Kofferpacken und ab ins ein fernes Land, die anderen entspannen sich am besten hier in Österreich, beim Wandern, Mountainbiken oder am Badesee. Für alle gilt: Neben dem Sonnenschutz auch an die Reiseapotheke denken!
Sobald es sportlich wird: Ein ordentlich bestücktes Notfallset muss dabei sein, mit allem, was man zur Wundversorgung braucht. Selbstverständlich dürfen in den Bergen auch die Taschenlampe, die Trillerpfeife und eine Rettungsdecke zum Wärmen nicht fehlen.
Für Reisen ins Ausland dürfen ein Insektenschutzmittel, ein Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei Durchfall, ein Breitbandantibiotikum bei bakteriellen Allgemeininfekten, ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, ein Schmerzmittel, eine Salbe gegen juckende Hautausschläge und Insektenstiche, eine Wundsalbe, eventuell Medikamente gegen Bindehautentzündung, Ohrenentzündung und gegen Halsentzündung nicht fehlen. Dazu kommen individuelle Medikamente für bestimmte Reiseziele (z.B. Malariaprophylaxe).
Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, so denken Sie auch daran, im Urlaub genügend Reserven mitzunehmen, diese richtig zu lagern (oftmals ist eine kühle Lagerung notwendig) und sich auch die für den Zoll notwendigen Ausweise zu beschaffen. Individuelle Notfallmedikamente (z.B. Asthmatiker, Herzkranke) oder Sonstiges (z.B. Traubenzucker für Diabetiker) nicht vergessen! Sollten Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, besprechen Sie am besten schon die Auswahl des Urlaubsziels mit Ihrem Arzt.
Vor einer Reise sind Sie gut beraten, den nötigen Impfschutz zu kontrollieren und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Denken Sie daran, dass manche Impfungen mehrere Monate Vorlaufzeit brauchen. Über die für ihr Reiseziel notwendigen Impfungen und die Zusammenstellung der Reiseapotheke berät Sie gerne Ihr Arzt.
Sind Sie vorbereitet? Dann wünsche ich Ihnen je nach Geschmack einen erholsamen, aufregenden oder erlebnisreichen Urlaub.
Ihr Peter Niedermoser
Dr. Peter Niedermoser
Präsident der Ärztekammer für OÖ
Ein starker Rücken
Lebenslänglich für die Wirbelsäule
Macht man sich darüber Gedanken, welchen Belastungen diese kleinen Wirbel-Knochen mit den Bandscheiben und die zarten Bänder und Muskeln im Rückenbereich zeitlebens und ganztags ausgesetzt sind, so wird es deutlich, wie widerstandsfähig und leistungsstark dieses Funktionssystem sein muss, um möglichst lange eine uneingeschränkte und beschwerdefreie Beweglichkeit zu gewährleisten. Da die ersten physiologischen Abnützungserscheinungen schon im dritten Lebensjahrzehnt nachweisbar sind, ist es sehr wichtig rechtzeitig – nämlich frühzeitig – mit Vorbeugemaßnahmen zu beginnen.
Im „ Physikarium“, dem Therapie- und Kurzentrum des EurothermenResorts Bad Ischl werden Rückenprobleme sowohl mit altbewährten Heilmitteln als auch mit modernsten medizinischen Therapien vorgebeugt bzw. erfolgreich behandelt.
Wirksame Hilfen aus der Natur
Besonders bewährt haben sich Schlammpackungen und Sole oder Schwefeltherapien. Schlammpackungen auf bequemen Soft Pack Liegen sind nicht nur heilsam, sondern auch wohltuend und können den jeweiligen Erfordernissen durch Variation von Temperatur und Auftragsstellen spezifisch angepasst werden. Schwefel und Sole kommen vorwiegend als Medizinalwannenbäder zur Anwendung. Die Sole entfaltet aber ihre regenerierende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirksamkeit auch in Form von Unterwassermassagen oder Bürstenbädern und bei den gelenkschonenden Unterwasser-Bewegungstherapien.
Individuelle Rückenschule und heilende Massagen
Zu Beginn jeder Therapie steht eine individuelle Beratung im Vordergrund. Diplomierte Physiotherapeuten nehmen sich eventueller Beschwerden und körperlicher Schäden an, Sportwissenschaftlerinnen kümmern sich um spezifische Mängel mittels gezielter Ausgleichsübungen sowie muskelaufbauende Übungen gegen be(vor)stehende Abnützungen und Haltungsschäden. Nicht zuletzt können qualifizierte Hände mit klassischen Massagen und Spezialmassagen wie der kräftigen chinesischen Tuina , der Akupunktmassage, oder der sanften Orthobionomie u.ä.m. schmerzhafte Verspannungen lockern oder Fehlstellungen lösen.
Ihr Physikarium – Team
Gesundes Salz gegen Schlafstörungen
Laut Österreichischer Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) leiden 25% der Bevölkerung in Österreich an Schlafstörungen. Gut zehn Prozent leiden an Ein- und Durchschlafstörungen, zwei Drittel davon sind Frauen ab 40. Im Rahmen des Internationalen Solekongresses in Bad Ischl im Oktober 2010 wurde die unterstützende Wirkung von Salztherapien zur Erhöhung der Schlafqualität seriös belegt.
Sole lindert typische Frauenbeschwerden wie Schlafstörungen
Die Soletherapie unterstützt in den verschiedenen angewandten Formen – so zum Beispiel als Bäder – nicht nur die Linderung typischer Frauenbeschwerden wie zum Beispiel Inkontinenz, Hitzewallungen, Schmerzen im Unterbauch, oder Stoffwechselbeschwerden in den Wechseljahren. Solebäder wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und entspannend. Sie regen die Zellerneuerung, den Stoffwechsel und die Organfunktionen an, erhöhen die Abwehrkräfte, und stabilisieren das Nervensystem und die Psyche. All diese Faktoren wirken sich letztendlich positiv auf die Schlafqualität aus, belegte die Studie des japanischen Arztes Dr. Miyaji vom Research Institut of Health Resort Medicine in Tokyo. Solebäder führen auch zur Verbesserung der Durchblutung im Becken und einer allgemeinen Entspannung, was sich positiv auf die Empfängnisbereitschaft auswirken kann.
Gesunde Auszeit
Mitten im Herzen des Salzkammergutes gelegen bietet Bad Ischl einen passenden Rahmen für eine entspannende Auszeit. Das EurothermenResort Bad Ischl glänzt nicht nur mit den Naturschätzen Salz und Sole, sondern mit altbewährten Wirksamkeiten auf modernstem Stand: Solebecken, Solegrotte, Salzaufgüsse oder eben Solebäder sorgen durch die Kraft des Salzes für mehr Energie und Gesundheit – und natürlich profitieren auch Männer von der gesundheitsfördernden Wirkung des Salzes.
Rückfragen:
Elisabeth Ebli, Kongress- & Theaterhaus Bad Ischl, ebli@kongress.badischl.at.
Denk an dich – Urlaub mit Alzheimerpatienten
Ein Erholungs- und Urlaubsangebot für Alzheimerpatienten und ihre Angehörigen bietet die M.A.S Alzheimerhilfe in Bad Ischl. Der Therapie und Förderungsaufenthalt (TuF) hat eine eigene Geschichte. Vor einigen Jahren als Demenz /Alzheimer noch eher ein Tabu war und kein Verständnis für die psychische und physische, lang dauernde und anstrengende Betreuung vorhanden war, wünschte ich mir als pflegende Angehörige eines an Alzheimer Erkrankten nichts so sehr, wie einmal ausspannen zu können. Ich wünschte mir auch für ein paar Stunden eine verständnisvolle Begleitung für meinen kranken Mann. Damals musste es ein Wunsch bleiben. Heute gibt es genau so ein Urlaubsangebot für Bedürfnisse dieser Art. Und das im Salzkammergut, einer der schönsten Urlaubsregionen Österreichs.
Entlastung für Patienten und Angehörige
Unter der Bezeichnung „TuF“ wird hier ein spezielles Urlaubs-und Entlastungsangebot für Alzheimerpatienten und ihre Angehörigen, für die ein normaler Urlaub zu beschwerlich ist, angeboten. In einem ****Hotel in Bad Ischl, mit hauseigenem SPA Bereich, wird der betroffene Partner von M.A.S TrainerInnen begleitet, während die/der Angehörige Zeit findet, sich bisher unerfüllte Wünsche zu erfüllen. Sei es auch nur ein Besuch ohne Zeitdruck in einer Konditorei oder in Ruhe ein Buch lesen zu können, wohl wissend, sein/e PartnerIn ist in guten Händen.
Dieser Aufenthalt bietet ein Fenster in die Zukunft und so mancher Familie neue freundschaftliche Beziehungen. Ein Satz, den ich immer und immer höre und der mir die Zufriedenheit unserer Gäste bestätigt: „ Ach hätten wir von diesem „TuF“ Angebot früher gewusst“ – und: „Wir freuen uns schon auf das nächste Mal“! Kommen auch Sie nach Bad Ischl und gönnen Sie sich und Ihrem Körper einen „Urlaub der anderen Art“, ich freue mich auf Sie.
Frau Zehetner von der M.A.S Alzheimerhilfe
Licht tanken gegen Herbstblues
Langsam kommt die Zeit wieder, wo man morgens in der Finsternis das Haus verlässt und erst abends, wiederum bei Dunkelheit, nach Hause kommt. Wenn dann auch noch tagsüber die Sonne auf sich warten lässt und Nebel sowie Schlechtwetter dominieren, sind üble Laune und Trägheit fast vorprogrammiert. Spätestens dann gilt bei mir das Motto „Tageslichtlampen mit Vollspektrumlicht gegen Herbst- und Winterblues“. Diese Tageslichtlampen sind eine sehr gute Alternative! Und das Vollspektrumlicht strahlt nahezu das gesamte Spektrum des natürlichen Sonnenlichts ab, inklusive der wichtigen UV- und Infrarotanteile. Einfach rein in die Lampenfassung, noch dazu als Energiesparlampe und das Wohnzimmer wird zur Lichtoase. Das hilft mir ideal, die dunklen Abende in der kalten Jahreszeit mit guter Laune zu überbrücken und den Winterblues erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das Vollspektrumlicht unterstützt außerdem die Leistungsfähigkeit, vermindert vorzeitige Ermüdung, verbessert die Konzentrations- und Merkfähigkeit, schont die Augen, stärkt das Immunsystem, wirkt Blutdruck regulierend, verhindert Depressionen und stärkt die Nerven. Deshalb verwende ich so eine Lampe nun auch am Arbeitsplatz. Trotzdem versuche ich regelmäßig, sonnige Tage für Bewegung an der frischen Luft zu nutzen. Und so bin ich vor allem am Wochenende viel mit dem Mountainbike unterwegs oder mache einen intensiven Berglauf.
Wie schützen Sie sich vor dem Winterblues? Ich freue mich auf viele „Gute-Laune-Tipps“ von Ihnen!
Ihr Josef Gruber
Fit in den Herbst!
Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm leider auch häufig wieder Husten, Schnupfen & Co. Denn gerade der Wechsel von angenehmen Temperaturen tagsüber und sehr kühlen Temperaturen morgens und abends macht unserem Körper ganz schön zu schaffen. Darum beginne ich schon jetzt, mein Immunsystem in Schwung zu bringen, um so gesund und fit durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Ich plane dafür regelmäßig einen Saunabesuch ein. Zwei bis drei Saunagänge von jeweils maximal 15 Minuten sind völlig ausreichend. Vor allem abends ist das herrlich, man schläft danach richtig entspannt und tief ein. Wer die Hitze nicht so gut verträgt, für den sind Dampfbäder eine schonende Alternative. Übrigens, wer keine Sauna zuhause hat, aber nicht so gerne in öffentliche Saunen geht, der sollte Wechselduschen probieren. Diese haben einen ähnlich stärkenden Effekt für das Immunsystem. Vor allem morgens macht das herrlich wach. Erst einmal fünf Minuten lang warm duschen und dann das Wasser auf kalt umstellen. Immer mit dem rechten Bein beginnen und zum Herzen hin arbeiten, dann das linke Bein, der rechte Arm und der linke Arm. Bauch, Brust und Rumpf erst danach. Wichtig: immer mit der kalten Phase beenden. Das kostet gerade anfangs auch mich immer Überwindung. Doch der Effekt ist herrlich: Ich fühle mich erfrischt und mir ist wohlig warm.
Ihr Karl Pramendorfer




