Archiv für die Kategorie „Tipp“

PostHeaderIcon 2. Symposium für Traditionelle Europäische Medizin (TEM) am 28. Jänner 2012 in Linz

TEM in Bad Kreuzen

Am 28. Jänner 2012 veranstaltet das Kneipp Traditionshaus Bad Kreuzen – Österreichs erstes Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin (TEM) – das zweite Symposium für TEM in Linz.

 Vormittagsprogramm für Fachpublikum
Ab 09 Uhr sind Ärzte, Apotheker, Therapeuten und Fachinteressierte zu Vorträgen zum Thema “Frauenheilkunde” eingeladen. Dafür fällt ein Unkostenbeitrag von € 10,- an und inkludiert Tagung, Workshops, Unterlagen und Verpflegung. (Für Journalistinnen ist der Eintritt frei). Anmeldung wird unter Tel.: 05/9922 oder presse@marienschwestern.

Welche Experten sind vor Ort: 

* Dr.in  med. Miriam Ortiz, Charité-Universitätsmedizin Berlin: “Hydrotherapie  bei Wechselbeschwerden”   

* Erika C Pichler, Hebamme und Lehrerin: “Stärken und Behüten mit den Gaben der Natur – Gebären aus eigener Kraft?” 

* Mag.a Dr.in  Anna M. Dieplinger,  AKH Linz: “Frauen(un)gesundheit”    

* Dr.in  Angelika Hagen, promovierte Ethnologin und Verhaltensforscherin:  “Rituale und Symbole als Instrumente der Heilung”

Nachmittagsprogramm für alle an TEM Interessierten
Ab 14 Uhr ist das Symposium öffentlich zugänglich. Bei einer Podiumsdiskussion wird die Integration von  des Wissens der Frauenheilkunde in der TEM in den medizinischen und therapeutischen Alltag besprochen. Ab 15 Uhr dürfen die Besucher TEM bei spannenden Workshops für Körper, Geist und Seele selbst erleben. Neben einer Archetypenbestimmung stehen unter anderem Wyda-, Kräuter- und Räucherworkshops am Programm.

Veranstaltungsort:
Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI), Auf der Gugl 3, 4021 Linz.

Weitere Infos sowie das detailierte Programm finden Sie hier.

 

PostHeaderIcon Traditionelle Europäische Medizin (TEM) und Heilkunde am 3. Oktober 2011 in Linz

 

Am 3. Oktober 2011 lädt das Ökosoziale Forum OÖ zur Veranstaltung „Zukunft braucht Wurzeln – Traditionelle Europäische Medizin (TEM) und Heilkunde“. Im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz erfährt man von 19 bis 21 Uhr alles Wissenswerte über TEM und deren sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.

Welche Experten sind vor Ort?

Der Obmann des ÖKOSOZIALEN FORUMS, Mag. Helmut Eiselsberg ist davon überzeugt, dass für eine zufriedene und gesunde Lebenseinstellung die eigenen Wurzeln ausschlaggebend sind. Sie erden uns am besten im regionalen Umfeld und sorgen so dafür, dass wir wachsen können.

Dr. Martin Spinka – kurärztlicher Leiter der Kneipp Traditionshäuser der Marienschwestern vom Karmel – erläutert im Anschluss die Säftelehre. Die Säfte des Körpers gelten seit Hippokrates als Erklärungsmuster für Anamnese, Diagnostik und Therapie.

Über das Heilwissen der Pinzgauerinnen referiert Dr. Karin Buchart, Geschäftsführerin TEH – Traditionelle Europäische Heilkunde. Dieses wertvolle Wissen wurde 2010 in das internationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der österreichischen UNESCO Kommission aufgenommen. Gabi Wild-Obermayr informiert als Obfrau des Obst- und Gemüsebauverbandes über altes Wissen aus der Gemüse-Apotheke.

Ab 18:00 Uhr

Besteht die Möglichkeit, sich ein Bild der eigenen Iriden mit einem Grundbefund anfertigen zu lassen. Die Iris eines Menschen verrät angelegte, angeborene Schwächen. Erkennt man diese, kann im eigenen Rhythmus Vorsorge individuell angepasst werden. Außerdem können die Besucher TEM-Produkte kennen lernen und käuflich erwerben. Darunter ist auch die Pechsalbe, die als das wichtigste Heilmittel im Pinzgau gilt. Ein traditionelles, europäisches Buffet rundet den Tag gesund und genussvoll ab.

Um Anmeldung wird gebeten: office@oekosozialesforum.at oder unter der Tel.: 0732/253041-210

Mag. Helmut Eiselsberg, Obmann Ökosoziales Forum Oberösterreich

Nähere Infos zur Traditionellen Europäischen Medizin TEM: www.kneippen.at

PostHeaderIcon Urlaub zuhause: Das ist einen Versuch wert

Viele Urlaubsziele sind im sonnigen Süden und sind  für die Sonnenmonate ausgebucht. Allerdings: Die Zahl jener, die im Urlaub zu Hause bleiben, wird immer größer.

Das hat mehrere Gründe: politische Verhältnisse, Unruhen und steigende Kriminalität in manchen Urlaubsländern, aber auch die Preise. Speziell für ein Ehepaar mit mehreren Kindern kann so ein Urlaub im In- und Ausland sehr teuer werden.

Wenn jemand ganz offen und ehrlich zugibt: „ Ich bleibe in diesem Jahr im Urlaub zuhause!“, dann kann es sein, dass man ihn fragt: „Ja, kann man sich denn daheim überhaupt erholen?“ Freizeitexperten und Psychologen sagen: „Unter gewissen Umständen klappt das. Man muss nur lernen, mit den Ferien in den eigenen vier Wänden umzugehen!“

Damit man sich positiv mit dem Gedanken vom Urlaub zuhause vertraut machen kann, sollte man sich überlegen, wo die Vorteile dabei liegen:

• Man ist nicht unentwegt gezwungen, mit Massen von anderen Urlaubern beim Essen oder beim Sonnenbaden und Schwimmen beisammen zu sein.

• Der Urlaub zuhause ist zweifelsohne Balsam für die Nerven, wenn man sich dabei wohlfühlt.

• Der Urlaub zuhause gibt vor allem Möglichkeit, Dinge zu tun, die man in seiner vertrauten Umgebung am liebsten tut und zu denen man das ganze Jahr über nicht kommt: lesen, malen, zeichnen, einen langen Einkaufsbummel unternehmen, endlich einen Radfahrweg oder einen Fitness-Parcours in nächster Nähe auszuprobieren, einige Esslokale in der Umgebung testen, wieder einmal ins Kino gehen, sich massieren lassen.

• Man muss sich nicht an einem überlaufenen Badestrand stundenlang um ein Eis anstellen, muss nicht endlos lang in einem Restaurant warten, bis man endlich an die Reihe kommt.

Wenn eine Familie die Ferien zu Hause verbringt, dann kann das für die Ehefrau und Mutter zum Horror werden. Vater und die Kinder denken nur ans Nichtstun. Sie wollen verwöhnt werden, wollen ständig mit Essen und Trinken versorgt werden. Und wer muss da meist herhalten: Mutti natürlich! Für sie wird der Urlaub daheim zur Schwerstarbeit. Dasselbe aber kann ihr widerfahren, wenn die Familie an einem Urlaubsort nicht in ein Hotel, sondern in einen Ferien-Bungalow zieht: mit integrierter Küche. Da steht Mutti dann auch den ganzen Tag am Herd und schuftet für ihre Lieben.

Daher: Ferien zuhause sind nur dann wirklich Ferien, wenn jeden Tag jemand anderer das Frühstück für alle zubereitet, wenn mittags und abends auswärts gegessen wird. Oder wenn für ein gemeinsames Picknick oder Abendessen alle gemeinsam die Vorbereitungen treffen. Die Muttis müssen die Sicherheit haben, dass sie nicht auch noch zu den Ferientagen die Sklavinnen der anderen sind.

Eines muss man wissen: Wer zuhause Urlaub macht, den versucht der Alltag einzuholen. Die anderen wissen ja nicht, dass man sich erholen will. Verwandte, Bekannte, Freunde haben Fragen, Bitten, wollen ihre Sorgen loswerden. Jeden Tag bringt der Postbote Briefe, Rechnungen, Mahnungen. Man muss zum Einkaufen. Man muss in der Wohnung saubermachen. Wie lässt sich das alles mit Urlaubsstimmung und Erholung koordinieren?

Ganz einfach. Man muss mit der nötigen Großzügigkeit und der festen Einstellung zum Genießen an diese Urlaubs-Variante herangehen:

• Heben Sie doch einfach – zumindest einige Tage – das Telefon nicht ab. Lassen Sie es klingeln. Wenn Sie nicht da wären, würde ja auch keiner abheben. Ideal, wenn man einen Anruf-Beantworter hat. Man lässt ihn angestellt.

• Nehmen Sie die tägliche Post höflich vom Postboten entgegen und legen Sie diese – vorerst ungeöffnet – in eine große Schachtel. Sichten Sie die Briefe, Rechnungen und alles andere eventuell in den letzten beiden Urlaubstagen. Dann ist Zeit genug. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie – wie bei einer Reise – vor dem Urlaub alle notwendigen Zahlungen und Termine wahrnehmen.

• Reduzieren Sie Reinemachen und Einkaufen auf ein Minimum.

• Unternehmen Sie viele Ausflüge, Wandern oder Radtouren. Besuchen Sie einen Zoo, ein Naturschutzgebiet. Fahren Sie vielleicht auf zwei, drei Tage in die nächste Umgebung.

• Wenn das Wetter mitspielt: Gestalten Sie den Balkon, eine Terrasse oder den Garten zu einer Urlaubs-Oase mit Liegestuhl, Sonnenschirm, Dusche. Kaufen Sie sich ein paar neue CDs oder Kassetten mit Ihrer Lieblingsmusik und geben Sie sich dem süßen Nichtstun hin. 

Mehr Infos und Tipps unter: www.gesundheitswelten.com sowie unter www.gesundheitsurlaub.at

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erholsamen Sommer!

Ihr Hademar Bankhofer

PostHeaderIcon Kochen mit Kleinkindern

 

Seit ich Mama bin, macht mir Kochen viel mehr Spaß – erstens weil ich das Ganze dann nicht alleine essen muss – und zweitens, weil mittlerweile meine 2-jährige Tochter Marie schon gerne mithilft.

Anstatt mit Buntstift und Block sitzt sie mit ihrem „Kindermesser“ am Hochstuhl und darf mitkochen. Schneiden ist ihre Lieblingsaufgabe, zum Lernen hab ich ihr die Gurke, die sie am liebsten nascht, gegeben. Jetzt macht es ihr Riesenspaß, ein Kinderrezept zuzubereiten und es anschließend auch zu essen.

Ein bei uns derzeit besonders beliebtes Rezept möchte ich Ihnen heute verraten.

„Bunter Wurstspieß mit Paprika“:

Zutaten:
2 Paar Frankfurter
1 roten, 1 grünen und 1 gelben Paprika
Etwas Öl

Wie wird’s gemacht:
Die Frankfurter in Scheiben schneiden: Das kann schon Ihr Kind übernehmen und wenn Sie etwas mithelfen, kann auch nichts schief gehen. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden – ebenfalls mit Assistenz des „Kinderkoches“. Anschließend abwechselnd Wurststücke und Paprika auf Holzspieße stecken – diese Arbeit liebt meine Tochter am meisten.

Zum Schluss die Spieße mit ein bisschen Öl bepinseln und im Grill ca. 10 Minuten bräunen! Mahlzeit!

Haben Sie auch kinderleichte Rezepte parat? Dann lassen Sie es mich wissen.

Ihre Barbara Thürschmid

PostHeaderIcon Tipps gegen schwere Beine im Sommer

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Wir alle freuen uns über die wohligen Temperaturen! Aber gerade in den heißen Monaten neigen Personen mit Venenschwäche oder Krampfadern zu Stauungen oder Schmerzen in Unterschenkeln und Füßen. Es reicht oft nicht mehr, die Beine einfach nur hochzulagern.

Im Physikarium des EurothermenResorts in Bad Ischl etwa werden für müde und strapazierte Beine verschiedene Wohlfühlbehandlungen angeboten.

So wirkt etwa ein Sole-Kohlensäure-Rosskastanien-Wannenbad kühlend, entstauend und tonisierend auf die Venen. Aber auch ein Kaltschlammwickel für die Beine ist eine abschwellende Wohltat. Bei Bedarf oder auf Wunsch in Kombination mit Warmschlammpackungen für Rücken und Gelenke.

Infos zu den Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier. Weitere Gesundheitstipps gibt´s unter www.gesundheitsurlaub.at.

Einen schönen Sommer wünscht Ihr Physikarium Team des EurothermenResorts Bad Ischl.

PostHeaderIcon Mit Traditioneller Europäische Medizin durch den Sommer

TEM Tipp für die ganze Familie

Der Sommer ist dem Feuerelement zugeordnet. So wie dem Archetypus des Cholerikers werden ihm die Eigenschaften heiß und trocken zugeteilt. Das verleitet einerseits dazu, die längsten, und wärmsten Tage des Jahres dazu zu nutzen, mit allen Sinnen Essen, Natur, Freunde und Bewegung zu genießen – vielleicht sogar das eine oder andere Fest zu feiern. Feste zu feiern, sich dabei Geschichten zu erzählen, zu tanzen, zu singen, zu lachen und zu essen bedeutet sehr intensiv zu leben, und zwar im Augenblick. Das ist eine sehr wichtige Übung für unsere Lebensordnung.

Der Sommer kann aber auch durch seine Hitze die einen oder anderen Probleme mit sich bringen. Z.B. Schlafstörungen, welche durch Schlaf fördernde Tees (Baldrian, Melisse, Lavendel, Hopfen) und kalte Güsse (kalter Vollguss, kalter Armguss oder Wasser treten) sehr gut behandelt werden kann.

Sehr häufig wird auch gefragt nach natürlichen Hilfen nach Insektenstichen. Hier eignet sich hervorragend die äußerliche Anwendung von Arnikatinktur, die man entweder selbst ansetzt oder in der Apotheke bezieht. Einfach auf den Bienenstich, Wespenstich oder Mückenstich geben und die Schmerz lindernde Wirkung genießen.

Ihr Martin Spinka

Dr. med. Martin Spinka
Ärztlicher Leiter im Kneipp Traditionshaus der Marienschwestern Bad Kreuzen

PostHeaderIcon Was in einer Reiseapotheke nicht fehlen sollte

Endlich Urlaub! Für die einen heißt das, Kofferpacken und ab ins ein fernes Land, die anderen entspannen sich am besten hier in Österreich, beim Wandern, Mountainbiken oder am Badesee. Für alle gilt: Neben dem Sonnenschutz auch an die Reiseapotheke denken!

Sobald es sportlich wird: Ein ordentlich bestücktes Notfallset muss dabei sein, mit allem, was man zur Wundversorgung braucht. Selbstverständlich dürfen in den Bergen auch die Taschenlampe, die Trillerpfeife und eine Rettungsdecke zum Wärmen nicht fehlen.

Für Reisen ins Ausland dürfen ein Insektenschutzmittel, ein Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei Durchfall, ein Breitbandantibiotikum bei bakteriellen Allgemeininfekten, ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, ein Schmerzmittel, eine Salbe gegen juckende Hautausschläge und Insektenstiche, eine Wundsalbe, eventuell Medikamente gegen Bindehautentzündung, Ohrenentzündung und gegen Halsentzündung nicht fehlen. Dazu kommen individuelle Medikamente für bestimmte Reiseziele (z.B. Malariaprophylaxe).

Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, so denken Sie auch daran, im Urlaub genügend Reserven mitzunehmen, diese richtig zu lagern (oftmals ist eine kühle Lagerung notwendig) und sich auch die für den Zoll notwendigen Ausweise zu beschaffen. Individuelle Notfallmedikamente (z.B. Asthmatiker, Herzkranke) oder Sonstiges (z.B. Traubenzucker für Diabetiker) nicht vergessen! Sollten Sie an einer chronischen Erkrankung  leiden, besprechen Sie am besten schon die Auswahl des Urlaubsziels mit Ihrem Arzt.

Vor einer Reise sind Sie gut beraten, den nötigen Impfschutz zu kontrollieren und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Denken Sie daran, dass manche Impfungen mehrere Monate Vorlaufzeit brauchen. Über die für ihr Reiseziel notwendigen Impfungen und die Zusammenstellung der Reiseapotheke berät Sie gerne Ihr Arzt.

Sind Sie vorbereitet? Dann wünsche ich Ihnen je nach Geschmack einen erholsamen, aufregenden oder erlebnisreichen Urlaub.

Ihr Peter Niedermoser

Dr. Peter Niedermoser
Präsident der Ärztekammer für OÖ

PostHeaderIcon Augenschutz im Sommer

Viele von uns verbringen die nächsten Wochen am Meer, im Gebirge und freuen sich über strahlende Sonnentage mit blauem Himmel. Fast alle gesunden Menschen nützen schönes Wetter fürs Wandern, für Freizeitsport in der Natur, fürs Schwimmen, Segeln oder Radfahren. Bei all diesen Vergnügungen sind die Augen oft sehr intensiven Sonnenstrahlen ausgesetzt.

Augenärzte raten daher: Jeder, der sich in der Sonne aufhält, muss seine Augen im Sommer mit einer optimal gefilterten Sonnenbrille vor dem Sonnenlicht schützen. Sonst kann es leicht geschehen, dass im Alter als Spätfolge Sehschäden auftreten.

Dabei ist man in den letzten Jahren dahinter gekommen: Das ungeschützte Sehen ohne Sonnenbrille ist am Meer und in den Bergen nicht nur bei intersivem Sonnenlicht, sondern auch bei trübem Wetter nicht ungefährlich, weil die aggressiven UV-Strahlen auch da wirken. Das gilt vor allem für Menschen mit blauer oder grüner Iris-Farbe.

Was kann nun passieren, wenn jemand seine Augen Sommer für Sommer ungeschützt der Sonne aussetzt? Es kann im späteren Alter zu einer altersbedingten Makula-Degeneration – kurz AMD genannt – kommen. Die Erkrankung führt zu einem Defekt in der Retina, der Netzhaut des Auges. Dabei wird exakt jene Stelle geschädigt, mit der die Menschen am schärfsten sehen können. Das ist die Makula mit einem Durchmesser von 5 Millimeter. Die Erkrankung beginnt mit leichten Sehstörungen. Man sieht zum Beispiel Buchstaben und Zahlen mit verzerrten Konturen. Später hat man im zentralen Blickfeld dunkle Flecken, die immer größer werden, sodass man nur noch seitlich schemenhaft erkennen kann, was vor sich geht. Man wird zwar nicht ganz blind, hat aber große Seh-Probleme, muss beim Lesen eine Lupe benützen oder benötigt eine Bildschirm-Lesegerät.

Die Makula-Degeneration tritt in 2 Formen auf:
• Die trockene AMD verläuft langsam. Sie wird mit Vitaminen, Spurenelementen und Medikamenten behandelt. Sehr bewährt haben sich auch die Bioaktiv-Stoffe Zeaxanthin und Lutein.
• Die feuchte AMD , die etwa 20 Prozent der Patienten betrifft,schädigt das Sehvermögen in kürzester Zeit. Es kommt zu Blutungen im Bereich der Makula. Man behandelt mit Laser oder mit Operationen.
Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Chancen, die Sehkraft zu retten und zu erhalten, den Sehverlust hinaus zu zögern.
Das Tragen einer guten Sonnenbrille mit UV-Schutz kann eine Makula-Degeneration, aber auch die Entstehung eines Grauen Stars verhindern. Sie sollten beim Kauf einer Sonnenbrille nicht sparen. Es geht um Ihr Augenlicht.
Parallel dazu aber macht es Sinn, vorbeugende Schutzmaßnahmen für die Netzhaut zu setzen. Zusätzlich zur Sonnenbrille.
Man weiß heute aus zahllosen wissenschaftlichen Forschungen, dass es Sinn macht, mit der täglichen Nahrung aus Naturprodukten den Bioaktiv-Stoff Lutein aufzunehmen. Bauen Sie also speziell an sonnigen Sommertagen Spinat, Tomaten, Erbsen und Brokkoli in Ihren Speiseplan ein. Essen Sie aber auch – so oft es geht – Heidelbeeren oder trinken Sie Heidelbeer-Muttersaft (Reformhaus) . Der blaue Farbstoff Anthocyan aus der wilden Heidelbeere stärkt die Netzhaut.

Weitere gesunde Tipps gibt´s auf www.gesundheitswelten.com

Einen schönen Sommer wünscht
Ihr Hademar Bankhofer

PostHeaderIcon Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Energie tanken in OberösterreichWenn im Frühjahr wieder die Sonne scheint und das Leben sich wieder mehr nach draußen verlagert, dauert es nicht lange und es beginnt das große Gähnen. Wetterfühligkeit, Abgeschlagenheit und Unlustgefühle sind ein häufig anzutreffendes Gesprächsthema. Vereinzelt tauchen auch Klagen über Schwindel, Kreislaufschwäche und Gereiztheit auf. All diese Symptome werden großzügig unter dem Phänomen “Frühjahrsmüdigkeit” zusammengefasst. Rund 50 % der Österreicher sind zwischen März und Mai von diesem Phänomen betroffen. Da stellt sich die Frage, welche Ursachen diese Massenmüdigkeit hat.

Die Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit
Der Grund für das Auftreten von Frühjahrsmüdigkeit ist nicht gänzlich geklärt. Man ist sich inzwischen aber einig, dass das Licht eine entscheidende Rolle dabei spielt. Licht beeinflusst den Spiegel einer Substanz in unserem Körper, die auch als der “Gute-Laune-Botenstoff” bezeichnet werden kann. Die Rede ist vom Serotonin, das im Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt wird. Wie viel des Stoffes ausgeschieden wird, hängt von einigen Faktoren ab. Ein wichtiger Faktor ist das Licht. Die Frühjahrsmüdigkeit ließe sich nun also damit erklären, dass die Serotoninspeicher nach dem langen dunklen Winter relativ leer sind und wir uns daher müde, schlapp und schlecht gelaunt fühlen. Nun ist es bei dieser Theorie allerdings verwunderlich, dass die Müdigkeit dann einsetzt, wenn die Sonne gerade wieder vermehrt scheint.

Dieses Phänomen könnte durch die im Frühjahr typischen Wetterwechsel zu erklären sein. Diese haben nämlich einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem:
Bei warmen Wetter kann es zu einer schnellen Weitstellung der Blutgefäße kommen. Diese Weitstellung hat einen raschen Blutdruckabfall zur Folge, der sich in den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit zeigt.

Was kann man nun dagegen tun?
Um die Serotoninproduktion wieder anzukurbeln, ist es das beste, sich möglichst viel im Freien aufzuhalten. Körperliche Betätigung stabilisiert den Kreislauf und stärkt darüber hinaus das Immunsystem. Auch durch die richtige Ernährung lässt sich viel erreichen. Essen Sie viele kleine Mahlzeiten, die möglichst nicht zu schwer sein sollten. Gut geeignet sind Salate, Obst und Gemüse z.B. als Rohkost oder gegart. Dadurch wird der Magen-Darmtrakt entlastet und der Körper wird über den Tag gleichmäßig mit Energie versorgt. Die Empfehlungen zu Süßigkeiten sind widerspüchlich:
Einerseits verursachen Süßigkeiten einen raschen Anstieg des Blutzuckers, der aber dann (durch einen hohen Insulinausstoß) wieder schnell absinkt. Ein niedriger Blutzuckerspiegel verstärkt nun die Müdigkeit nur noch mehr. Andererseits lassen Süßigkeiten den Serotoninspiegel auch steigen. Somit ist gegen ein fettarmes “Schmankerl” im Frühjahr nicht viel einzuwenden. Wenn Sie außerdem auf die ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen durch Vollkornbrot, Müsli und Gemüse achten, vermeiden Sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.

Achten Sie auch darauf, genügend Flüssigkeit zu trinken. Eine zu niedrige Flüssigkeitsaufnahme verstärkt das Gefühl der Abgeschlagenheit. Pro Tag sollten 1,5 l getrunken werden, wobei Kaffee und schwarzer Tee nicht zur Trinkflüssigkeit gezählt werden, da sie dem Körper Wasser entziehen.
Wenn die Symptome länger andauern, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Eine jodmangelbedingte Schilddrüsenunterfunktion kann z.B. ähnliche Symptome hervorrufen wie die Frühjahrsmüdigkeit. Einem Jodmangel kann durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz und dem häufigen Verzehr von Seefisch vorgebeugt werden. Bei langfristigem Auftreten der Symptome können aber auch ganz andere Krankheiten die Ursache sein.

Mehr Infos und Tipps unter: http://www.gesundheitsurlaub.at/

PostHeaderIcon 1. Symposium für Traditionelle Europäische Medizin