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Die neue “Bierviertel Selection” ist da
Die Spezialitäten aus der Bierviertel Selection 2012:
Hofstetter Imperial Stout: Eine fast schon in Vergessenheit geratene Bierspezialität mit dem einprägsamen Charakter vollreifer Aromen dunkler Beerenfrüchte.
Brauerei Hofstetten
Schlägl Edle Reserve: Ein besonderes Bockbier für besondere Gaumenfreuden: Eine prächtig goldene Färbung und der aromatische Duft von hochwertigem Malz.
Stiftsbrauerei Schlägl
Freistädter Jahrgangsbock: Eine große Komposition in kräftigem Bernstein-Kupfer: Opulente Noten von Dörrobst und reifen Früchten servieren der Nase eine eindrucksvolle Ouvertüre.
Braucommune in Freistadt
Bierviertel – Weltmeister – Pokal: Das Glas wurde von Karl Schiffner speziell für das Verkosten von Bier entwickelt und ist im Biergasthaus Schiffner, sowie in den einzelnen Brauerei-Shops erhältlich.
Biergasthaus Schiffner
Jedes Jahr neue Raritäten aus dem Bierviertel.
Kennen Sie das Bierviertel? Ja, genau! Das Mühlviertel hat diesen Beinamen, bereits seit vielen Jahren. Und wissen Sie auch warum? Umsonst kommt dieser Name nämlich nicht. Zum einen hat Karl Schiffner 2009 den Titel der ersten Biersommelier-Weltmeisterschaft ins Mühlviertel geholt. Das alleine reicht aber noch nicht für das „Bierviertel“. Gleich drei private Brauereien gibt es im hügeligen Hopfenland: die Stiftsbrauerei Schlägl, die Braucommune in Freistadt sowie die Brauerei Hofstetten. Sie zusammen arbeiten in einer engen Kooperation, um dem Bierliebhaber echte Genüsse zu verschaffen. Von Verkostungen bis zu besonderen Bierspezialitäten. Ein neuer Höhepunkt ist die Bierviertel-Selection: drei Bier-Raritäten aus den Mühlviertler Brauereikellern und ein von Schiffner persönlich designtes Degustationsglas in einer Geschenkebox. Frau Haindl von der Stiftsbrauerei Schlägl weiß, welche Schätze sich in der Box verbergen.
Die Bierselection umfasst besonders feine und im Handel bisher nicht erhältliche Bierraritäten für Genießer und Kenner. Die erste Bierselection wurde 2011 zusammengestellt und ist ein großer Erfolg. Darin finden sich folgende Spezialitäten, alle in den eigenen Mühlviertler Langhals-Flaschen:
- das Abtei Bier von Schlägl: mild-fruchtiges Aroma, dezente Hopfennoten, spritzig im Antrunk mit weichem, sämigen Körper
- das Elixier aus Freistadt: antik-bronzene Farbe mit leuchtendem Schimmer, ein Jahr auf Hefe gelagert, muskulöser Körper, anhaltender Genuss
- Granit Bock-Reserve aus Hofstetten: in 120 Jahre alten Steintrögen gegoren, Malzmischung für vollmundigen Karamellgeschmack, ein Starkbier mit fruchtig-estrigen Dörrpflaumen-Aromen
Klingt verlockend! Aber selbst wenn man noch kein Bier-Sommelier ist, wird man diese edlen Biere zu schätzen wissen. Versuchen sollte man solche Raritäten auf jeden Fall einmal, damit man schmeckt, dass Bier nicht Bier ist. Die Bierselection wird übrigens jedes Jahr neu bestückt. Die Selection 2012 gibt es ab September. Wieder mit ganz seltenen und erlesenen Spezialitäten. Ein Anruf bei den beteiligten Brauereien genügt, schon kommt die Selection ins Haus. Prost!
Prost & Mahlzeit: Knödelfestival in der Brauerei Schloss Eggenberg
Knödel- und Bierliebhaber aufgepasst: der absolute Genuss-Höhepunkt naht! Beste Knödel in Hülle und Fülle und besondere Bier-Erlebnisse warten am 16. September in Vorchdorf. Beim dritten Knödelfestival in Oberösterreichs größter Privatbrauerei Schloss Eggenberg. Quasi das Schlaraffenland für alle Liebhaber von Knödel und Bier. Stefan Freilinger von Schloss Eggenberg erzählt mehr.
Sommerglück: Das Knödelfestival war die letzten beiden Male ein großer Erfolg. Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie heuer?
Freilinger: Bei Schönwetter bis zu 3.000 Personen. Die letzten beiden Male platzte das Schloss aus allen Nähten.

Eine beliebte Pilgerstätte für Knödelliebhaber – das Knödelfestival in Vorchdorf, Rechte: Brauerei Schloss Eggenberg
Sommerglück: Was darf man sich da so erwarten?
Freilinger: Alles:-) Die besten Seminarbäurinnen, Gastronomie-Köche und Fleischhauer kochen ordentlich auf! Es wird cirka 20 verschiedene Knödelspezialitäten geben. Von den Klassikern über vegetarische und Bio-Knödel bis hin zu besonderen Spezialitäten, wie etwa der Mangaliza Wollschweinknödel auf Safrankraut oder der Traunseefischknödel mit Rahmkürbis oder etwa ein Wildschützknödel, der eigens für unser Herbstbier kreiert wurde.
Sommerglück: Ein Wildschützbier?
Freilinger: Ja! Von Seiten der Brauerei ist das ein weiterer Höhepunkt am Knödelfestival, weil wir das Wildschützbier erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Aber es sind auch viele andere Bier-Spezialitäten zu verkosten. Natürlich gibt es ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zum Beispiel ein Kinder-Animationsprogramm, ein Geschicklichkeitsschießen für die vielen Wildschütze unter uns, gratis Brauerei-Führungen und als Start der Knödelfrühschoppen mit Gerstlmusik aus Scharnstein. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Da fällt mir noch etwas ein: Ein Höhepunkt sind sicher, vor allem für Kinder, die Zwetschkenknödel aus dem “Knödelautomaten”!
Sommerglück: Das Genussland Oberösterreich hat diesen Sommer ja einen Knödelwettbewerb ausgeschrieben. Der Siegerknödel wird ebenfalls an diesem Tag prämiert. Wissen Sie schon, welche Art Knödel gewonnen hat?
Freilinger: Nein:-) Aber wir sind schon neugierig. Und es wird ihn auf jeden Fall zum Verkosten geben.
Kochen mit Bier: So gelingt’s am besten.
Mit Bier zu kochen, das interessiert viele. Aber wie schmeckt das eigentlich? Und wie wird es am besten? Hier gibt ein wahrer Experte Antwort: Georg Friedl, Ausbildner zum Bier-Sommelier, Buchautor und Koch/Gastronom aus Leidenschaft – seine Koch-Kunst gibt’s zu verkosten bei „Mühlvierteln“ im Linzer Salzamt:-)
Immer wieder fragt mich ein Gast, ob ich in meiner Geschmacksschule auch mit dem Thema Bier arbeite. Das freut mich. Weil diese Anfrage zeigt, dass jemand Spaß am Kochen hat, dass er versucht, kreativ mit Zutaten umzugehen. Und ja, ich arbeite auch mit Bier. Aber vielleicht anders, als die meisten jetzt denken werden.
Beim Kochen mit Bier glauben viele, es ist wie mit Wein: für gewisse Speisen nimmt man einen bestimmten Wein und gibt dem Essen damit eine typische Geschmacksnote. So ähnlich ist es auch, aber: Ich nehme nur selten das fertige Produkt Bier. Wird Bier nämlich längere Zeit verkocht, wie in einer Suppe oder einem Braten, dann verdampfen die feinen Bieraromen, und übrig bleibt nur der Bitterstoff vom Hopfen. Ich habe daher einen anderen Zugang.
Bier hat tolle Aromastoffe. Will ich die erhalten, greife ich zu den Rohstoffen, also zu Hopfen, Malz und Hefe. Wenn ich diese Zutaten verwende, kann ich Speisen mit einer Biernote „parfümieren“. Vor dem Anrichten nehme ich dann noch ein paar Spritzer vom fertigen Produkt Bier. Was bei der Verwendung der Rohstoffe zu beachten ist? Da gibt es natürlich einige Raffinessen:-) Gerade beim Malz. Den gibt es in verschiedenen Röstungen, die eine unglaubliche Aromenvielfalt mit sich bringen. Beim Hopfen verwende ich eher den Hopfentee, immer die ganzen Dolden. Hopfen bringt eine sanfte Bitternis in die Speisen und ein „grünes“ Aroma. Hefe wiederum macht sich bei Fischgerichten und Suppen sehr gut. Wer mehr darüber wissen will, kann gerne bei mir vorbei schauen:-) Wer aber gleich mal loskochen möchte, dem kann ich folgenden Tipp geben:
Tipps für Bier-Köche:
Es gibt einige Gerichte, die kann man direkt mit Bier kochen. Etwa Bierbackteig. Da wird der Teig nur ganz kurz erhitzt, und die Aromen können bleiben. Oder Palatschinkenteig. Man verwendet dafür einen Doppelbock oder ein Malzbier. Also ein Bier, das schon von Haus aus eine gewisse Süße mitbringt. In diesem Fall kann man die Milch komplett mit Bier ersetzen. Schmeckt lecker.
Georg Friedl von „Mühlvierteln“
Wer noch mehr Geschmack der erdigen Mühlviertler Küche kennenlernen will, traditionell & modern, dem sei Friedls neues Buch empfohlen: „Mühlviertler Küche. Geschmack und Glück der Einfachheit.“
„Gestacheltes“ Bier als Spezialität zu Desserts
Sind Sie Biertrinker? Dann kennen Sie bestimmt mehrere Biersorten. Aber haben Sie gewusst, dass es international um die 100 verschiedenen Bierstile gibt? Und dazu noch die unterschiedlichsten Veredelungs-Techniken? Ich sag’s gleich, ich bin Biersommelier, ich muss das wissen:-). Eine solche Technik möchte ich hier gerne vorstellen, weil die gerade im Winter sehr beliebt ist.
Was dann passiert, ist mit einer kleinen Geschmacks-Explosion zu vergleichen. Die unvergorenen Zuckeranteile werden dadurch angeröstet und karamellisiert. Das Bier verliert etwas von seiner bitteren Note und bekommt dafür eine besondere Malzsüße. Ein einmaliger Genuss! Der Schaum wird dabei leicht erwärmt und sahneartig steif. Das ist auch die erste Empfindung beim Trinken. Muss man einmal probiert haben. Zuerst der warme Schaum, dann das kühle karamellisierte Bier, dazu vielleicht eine Crème brulée, ein Tiramisu oder sonst ein köstliches Dessert – was will man mehr? Eine perfekte Kombination. Rinnt Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Mir auch:-)
Nicht verwechseln übrigens mit dem Bierwärmer! Der macht das Bier nur warm und schal und ist außerdem unhygienisch. Nein, ein Bierstachel ist etwas anderes. Dafür eignen sich auch nur Starkbiere, wie Bockbiere, weil diese eben ausreichend unvergorene Zuckeranteile haben.
Bei uns im Gasthaus wird schon seit vielen Jahren gestachelt. Das ganze Jahr über. Schwerpunkt ist allerdings im Winter. Und das hat mit der Tradition zu tun. Ursprünglich kommt das Stacheln nämlich aus der Schmiedezunft. Wenn den Handwerkern im Winter kalt war, haben sie ihr heißes Eisen ins kalte Bier getaucht. Dass daraus einmal eine spezielle Veredelungs-Technik wird, haben sie bestimmt nicht geahnt. Darauf stoßen wir an!
Biersommelier-Weltmeister-Karl Schiffner vom Biergasthaus Schiffner in Aigen-Schlägl.





