Artikel-Schlagworte: „Fruchtknödel“

PostHeaderIcon Die süßesten aller Knödel …

Jetzt ist die ideale Jahreszeit, um die besten Knödel-Versuchungen zu kochen und kosten: Die Rede ist von den süßen Knödeln, vom Marillenknödel bis zum Kirschknödel. Süße Knödel sind ein Dauerbrenner nicht nur auf den Speisekarten der oberösterreichischen Wirte, sondern auch in allen privaten Küchen. Einer, der’s genau wissen muss, weil bei ihm saisonale Gerichte ganz oben stehen, gibt hier Tipps für die süße Knödelküche: Siegfried Thumfart von der Waldschenke am Sternstein und gUUte-Wirt.

Sommerglück: Herr Thumfart, bei Ihnen steht die saisonale Küche im Mittelpunkt, und Sie wechseln auch täglich Ihre Speisekarte. Warum?

Thumfart: Ganz oben in unserer Küchenphilosophie stehen die Zutaten. Also wenn möglich soll alles bio und frisch sein. Am besten schmeck’s nämlich, wenn das Gemüse ganz reif oder das Obst ganz süß ist. Daher wollen wir auch bei der Speisekarte flexibel sein. Was wir in guter Qualität kriegen, verarbeiten wir dann.

Sommerglück: Jetzt ist die beste Zeit für süße Knödel. Welche kommen denn da bei Ihnen so auf den Tisch?

Süße Knödel haben immer Saison.

Süße Knödel haben immer Saison.

Thumfart: Alle möglichen Variationen. Mit Sicherheit Marillenknödel, immer auch Erdbeer- und Kirschknödel, aber auch Nougat- oder Mohnknödel. Für die letzten zwei ist ja immer Saison.

Sommerglück: Welchen Teig verwenden Sie für Ihre Obstknödel?

Thumfart: Für Marillenknödel gehört unbedingt ein Topfenteig. Bei den anderen bevorzuge ich einen Brandteig. Den kann man gut vorbereiten, und die fertig geformten Knödel lassen sich einige Stunden  im Kühlschrank aufbewahren. Einen geschmacklichen Unterschied etwa zum Erdäpfelteig gibt es kaum. Der Brandteig ist sogar noch flaumiger. Für andere Füllung wie Mohn- oder Nougatfüllung ist der Grießteig der beste.

Sommerglück: Haben Sie da Tipps für unsere Leser?

Thumfart: Beim Brandteig kommt Wasser mit Butter, Salz und etwas Muskatnuss in den Topf, wird aufgekocht. Dann gibt man das Mehl hinein und lässt die Masse richtig „abbrennen“. Das heißt, der Topf bleibt am Ofen stehen, bis sich der Teig vom Boden löst. Gibt man die gefüllten Knödel dann ins Wasser, dürfen sie nur ziehen, nicht kochen. Dazu kann man auch mal Nussbrösel oder einen Fruchtspiegel servieren. Der wichtigste Tipp ist aber: immer das beste Obst verwenden! Ein Marillenknödel etwa steht oder fällt mit der Marille!

Sommerglück: Was ist Ihr Lieblingsknödel?

Thumfart: Ich bin ein Klassiker:-) Marillenknödel sind mir mit Abstand die liebsten.