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PostHeaderIcon Lust auf Gemüseknödel!

Paula Langmayr vom Landgasthof DieplingerGemüseLust-Wirtin sowie Mitglied der KultiWirte über Gemüseknödel:

Knödel kennen die meisten von uns ja entweder süß oder fleischig gefüllt. Aber da gibt es viel mehr Möglichkeiten! Zum Beispiel mit Gemüse. Daran denkt man oft nicht. Dabei sind Gemüseknödel einfach zu kochen, schmecken fantastisch und sind zudem äußerst bekömmlich. Wer Gemüse und Knödel kombiniert, hat damit plötzlich eine ungeheure Vielfalt in der Küche. Ich sag immer, die Jahreszeit ist der beste Koch. Man muss nur wieder ein Gespür dafür bekommen. Wer weiß, was die Region in der jeweiligen Saison zu bieten hat, dem kommen automatisch Ideen, was er damit machen kann. Das ganze Jahr über. Jetzt, zu Beginn des Frühlings, gibt es bei uns bestimmt einmal Spargelknödel und Bärlauchknödel.

 

Gemüseknödel

Frisch auf den Tisch: Saftige Gemüseknödel

Oft werde ich gefragt, wie man denn das Gemüse in den Knödel bekommt, also wie man schmackhafte Gemüseknödel macht. Da gibt es mehrere Möglichkeiten: entweder ich nehme eine Semmelknödelmasse und schneide oder reibe das Gemüse hinein, oder ich nehme einen Topfen- bzw. Erdäpfelteig und fülle ihn mit Gemüse oder aber mache zu traditionellen Knödeln eine Gemüsesauce.  Sehr köstlich sind auch Knödel mit Wildbret-Gemüsefülle. Aber der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wir bieten oft auch Saisonsalate an und servieren diese mit kleinen Gemüseknöderln.

 

Unser Gasthof liegt ja mitten im Eferdinger Landl und direkt an der Donau. Da gibt’s frisches Gemüse wirklich an jeder Ecke. Wer nach saisonalem Gemüse sucht, braucht sich nur auf Bauernmärkten, -höfen oder im Genussland Oberösterreich umschauen. Ich koche auch privat gerne mit Gemüse, bin schon so aufgewachsen. Aber ich esse ebenso gern traditionelle Speisen, wie ein Bratl. Das gehört dazu. Und wenn man die Tradition aufmerksam zurückverfolgt, kommt man drauf, dass Obst und Gemüse schon immer dazu gehört haben. Mein Vater hat den Speck mit einem Apfel gegessen, zu einer guten Jause gab’s immer schon Gemüse, wie Rettich oder Radieschen, ein Bratl ohne Kraut ist kein Bratl. Wenn man das berücksichtigt und saisonal/regional kocht, wird auch die Ernährung gesünder.