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Prost & Mahlzeit: Knödelfestival in der Brauerei Schloss Eggenberg
Knödel- und Bierliebhaber aufgepasst: der absolute Genuss-Höhepunkt naht! Beste Knödel in Hülle und Fülle und besondere Bier-Erlebnisse warten am 16. September in Vorchdorf. Beim dritten Knödelfestival in Oberösterreichs größter Privatbrauerei Schloss Eggenberg. Quasi das Schlaraffenland für alle Liebhaber von Knödel und Bier. Stefan Freilinger von Schloss Eggenberg erzählt mehr.
Sommerglück: Das Knödelfestival war die letzten beiden Male ein großer Erfolg. Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie heuer?
Freilinger: Bei Schönwetter bis zu 3.000 Personen. Die letzten beiden Male platzte das Schloss aus allen Nähten.

Eine beliebte Pilgerstätte für Knödelliebhaber – das Knödelfestival in Vorchdorf, Rechte: Brauerei Schloss Eggenberg
Sommerglück: Was darf man sich da so erwarten?
Freilinger: Alles:-) Die besten Seminarbäurinnen, Gastronomie-Köche und Fleischhauer kochen ordentlich auf! Es wird cirka 20 verschiedene Knödelspezialitäten geben. Von den Klassikern über vegetarische und Bio-Knödel bis hin zu besonderen Spezialitäten, wie etwa der Mangaliza Wollschweinknödel auf Safrankraut oder der Traunseefischknödel mit Rahmkürbis oder etwa ein Wildschützknödel, der eigens für unser Herbstbier kreiert wurde.
Sommerglück: Ein Wildschützbier?
Freilinger: Ja! Von Seiten der Brauerei ist das ein weiterer Höhepunkt am Knödelfestival, weil wir das Wildschützbier erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Aber es sind auch viele andere Bier-Spezialitäten zu verkosten. Natürlich gibt es ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zum Beispiel ein Kinder-Animationsprogramm, ein Geschicklichkeitsschießen für die vielen Wildschütze unter uns, gratis Brauerei-Führungen und als Start der Knödelfrühschoppen mit Gerstlmusik aus Scharnstein. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Da fällt mir noch etwas ein: Ein Höhepunkt sind sicher, vor allem für Kinder, die Zwetschkenknödel aus dem “Knödelautomaten”!
Sommerglück: Das Genussland Oberösterreich hat diesen Sommer ja einen Knödelwettbewerb ausgeschrieben. Der Siegerknödel wird ebenfalls an diesem Tag prämiert. Wissen Sie schon, welche Art Knödel gewonnen hat?
Freilinger: Nein:-) Aber wir sind schon neugierig. Und es wird ihn auf jeden Fall zum Verkosten geben.
Neue Knödel braucht das Land!
Oberösterreich ist bekannt für seine Knödelspezialitäten. Die Vielfalt ist riesig! Es gibt aber sicher den ein oder anderen Knödel, den es im Land noch nicht gibt. Hast du eine Rezeptidee für den ultimativen Knödelgenuss? Dann mach mit beim Rezeptwettbewerb: “Neue Knödel braucht das Land!” und gewinne genussvolle Preise. Mehr Infos findest du hier!
Wir freuen uns auf dein ganz persönliches Knödelhighlight!
Lust auf Gemüseknödel!
Paula Langmayr vom Landgasthof Dieplinger, GemüseLust-Wirtin sowie Mitglied der KultiWirte über Gemüseknödel:
Knödel kennen die meisten von uns ja entweder süß oder fleischig gefüllt. Aber da gibt es viel mehr Möglichkeiten! Zum Beispiel mit Gemüse. Daran denkt man oft nicht. Dabei sind Gemüseknödel einfach zu kochen, schmecken fantastisch und sind zudem äußerst bekömmlich. Wer Gemüse und Knödel kombiniert, hat damit plötzlich eine ungeheure Vielfalt in der Küche. Ich sag immer, die Jahreszeit ist der beste Koch. Man muss nur wieder ein Gespür dafür bekommen. Wer weiß, was die Region in der jeweiligen Saison zu bieten hat, dem kommen automatisch Ideen, was er damit machen kann. Das ganze Jahr über. Jetzt, zu Beginn des Frühlings, gibt es bei uns bestimmt einmal Spargelknödel und Bärlauchknödel.
Oft werde ich gefragt, wie man denn das Gemüse in den Knödel bekommt, also wie man schmackhafte Gemüseknödel macht. Da gibt es mehrere Möglichkeiten: entweder ich nehme eine Semmelknödelmasse und schneide oder reibe das Gemüse hinein, oder ich nehme einen Topfen- bzw. Erdäpfelteig und fülle ihn mit Gemüse oder aber mache zu traditionellen Knödeln eine Gemüsesauce. Sehr köstlich sind auch Knödel mit Wildbret-Gemüsefülle. Aber der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wir bieten oft auch Saisonsalate an und servieren diese mit kleinen Gemüseknöderln.
Unser Gasthof liegt ja mitten im Eferdinger Landl und direkt an der Donau. Da gibt’s frisches Gemüse wirklich an jeder Ecke. Wer nach saisonalem Gemüse sucht, braucht sich nur auf Bauernmärkten, -höfen oder im Genussland Oberösterreich umschauen. Ich koche auch privat gerne mit Gemüse, bin schon so aufgewachsen. Aber ich esse ebenso gern traditionelle Speisen, wie ein Bratl. Das gehört dazu. Und wenn man die Tradition aufmerksam zurückverfolgt, kommt man drauf, dass Obst und Gemüse schon immer dazu gehört haben. Mein Vater hat den Speck mit einem Apfel gegessen, zu einer guten Jause gab’s immer schon Gemüse, wie Rettich oder Radieschen, ein Bratl ohne Kraut ist kein Bratl. Wenn man das berücksichtigt und saisonal/regional kocht, wird auch die Ernährung gesünder.


