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PostHeaderIcon Linz Marathon 2011 – Wir sind dabei!

Was im Dezember aus einer Laune heraus entstand, wird in 10 Tagen Wirklichkeit. Ein paar der Blog-Autoren laufen bei der Marathon-Staffel in Linz mit. Für drei der vier ist es das “erste Mal”. Somit kommt zur sportlichen Herausforderung auch die prickelnde Aufregung, bei einem Event dieser Größenordnung einer der 15.000 Teilnehmer zu sein.

10 Tage vor dem Rennen geht´s ans Feintuning. Die Trainingspläne, damit wir beziehungsweise unsere Schlussläuferin die Ziellinie nach ca.  4 Stunden überquert, sind absolviert. Die geplanten Zeiten können gelaufen werden und wir liegen bei einem guten Hobbytempo von 5.00 – 5.45 min. pro Kilometer. Die Frage die noch offen ist,  ist wie die Übergabe funktionieren wird???  Bis spätestens am 8.4. wird das auch klar sein. Hoffentlich…

“Es ist alles mental!”nicht alles aber vieles. Heute war es bei mir der Kilometer 4 – der Durst war groß, großer wie das Heimweh – und irgendwie war die Luft heraußen. Einen halben Kilometer überlegte ich, wo ich jetzt etwas zu trinken bekommen könnte und ob ich nicht irgendwo abbiegen kann.

Dann kam jedoch die richtige Eingebung. Mir erschien ein Kommentar von Sabrina Grillitsch (Teilnehmerin beim Rennen zum Südpol mit Herrmann Maier): “Immer mit positiv Gedanken unterwegs sein. Kaum dankt man an Schmerzen, Hunger, Durst ist die Energie weg – kaum denkt man an etwas Gutes (Urlaub, Gipfel, …)  geht´s wieder. Klingt einfach, ist es  nicht, funktioniert aber. Denn einen Kilometer später hörte ich von meinem Trainingspartner “Owa vom Gas, wia´ renan in Kilometa in 4.30…

Musik funktioniert auch wunderbar. Anscheinend sind so 135 – 160 beats per minute optimal, natürlich positive Texte und geschmacklich sollte es auch passen. Hits der 80er und 90er würden mich wahrscheinlich unfreiwillig an den Streckenrand befördern.

Was möglicherweise funktionieren könnte und auch Mainstream ist wäre zum Beispiel:

Neben dem “Carboloading” (also Nudeln essen) nächste Woche, werde ich wohl noch eine Playlist erstellen, die ich mir dann gedanklich hereinholen kann, falls ich wieder zu einem Kilometer 4 komme…

Linz Marathon – wir kommen!

PostHeaderIcon Work-Life-Balance: Alles gar nicht so einfach…


Florian Danner

Letzte Woche Spätdienst, also Feierabend nicht vor 22 Uhr. Diese Woche Frühdienst, also Aufstehen um 2.45 Uhr, dafür aber auch Feierabend um 11.30 Uhr. Da ist es echt herausfordernd, noch ein bissl Bewegung zu machen. Momentan schaltet mein Bio-Rhythmus sobald ich die Laufschuhe anziehe gleich auf “Müdigkeitsgefühl”. Sogar bei schnelleren Laufeinheiten mit Puls 150 denk ich mir bin ich kurz vorm Einschlafen.

Und ist da mit diesen unregelmäßigen Zeiten noch das Problem Essen: Eine Sporteinheit mit leerem Magen ist meistens Qual von Anfang bis Ende. Mit vollem Magen laufen gehen ist aber auch ziemlich unlustig. Beim Spätdienst könnte ich frühstücken, aber dann gleich trainieren gehen bevor ich um 12 im Studio sein soll? Und beim Frühdienst gibts keine Zeit zum Frühstücken, weder während der Sendung noch bevor ich ins Studio komme. Wenn ich aber nicht gleich nach der Sendung laufen gehe, ist die Motivation dahin und je später es wird desto müder werde ich.

Kennt das irgendwer? Es gibt ja genug Leute, die ebenfalls ganz unregelmäßige Arbeitszeiten haben! Wie macht Ihr das dann mit Bio-Rhythmus, Essen und Motivation? Lasst’s mich eure Rezepte wissen, damit wir richtig fit in den Frühling starten können!

PostHeaderIcon Lass es laufen…


Renate Ortner

Mittwoch, 08.00 Uhr – Laufkleidung, Haube, Handschuhe, Schuhe … und los geht’s.
Ok zugegeben, Hauptmotivation ist heute, dass es während der Weihnachtsfeiertage ein paar Kekserl zuviel waren – oder war’s doch der leckere Orangenpunsch? Egal, ein paar Suppentage und viel Bewegung und die „Sünden“ werden unges(ch)ehen gemacht. Zuerst geht’s gleich einmal den Berg hinauf. Das kostet Überwindung. Der Körper ist noch nicht auf „Betriebstemperatur“, die Beine sind schwer und der Puls tut überhaupt, was er will!

Einen Gang zurückgeschaltet – es gibt ja keine Zusatzpunkte für eine besonders schnelle Bergwertung – und gleichmäßig atmend laufe ich hinauf und freu’ mich schon auf die erste Runde im verschneiten Wald. Jetzt läuft alles rund und leichtfüßig trabe ich dahin. Die kalte Luft erscheint bei weitem nicht mehr so kalt – ist doch der Körper nun natürlich beheizt. Eine Runde nach der anderen laufe ich auf den Wegen, die sonst von Spaziergängern genutzt werden, jetzt aber sind nur ein paar Hunde-Ausführer unterwegs. Auf der einen Seite kann ich ab und zu einen Blick auf die Donau werfen und auf der anderen Seite des Waldes bietet sich eine herrliche Bergkulisse.

Die Aussicht, die verschneiten Bäume, die frische Luft… motivieren mich, ein bisschen schneller zu laufen – ich kann das so genießen, dass es leicht fällt, einige hundert Meter so richtig Gas zu geben und den Puls in die Höhe zu jagen. Dann wieder auslaufen und das Ganze noch einmal. Diese Intervalle erhöhen die Leistungsfähigkeit meines Herzens, des gesamten Herz-Kreislauf-Systems, der Atmungsorgane und der Muskulatur. Somit verbessert sich auch meine Laufleistung.

Wie geht’s Ihnen beim Laufen im Winter? Müssen Sie zuerst den „inneren Schweinehund“ besiegen oder freuen Sie sich, so wie ich, auf die frische Schneeluft??