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PostHeaderIcon Stille, Stahl und Sterne

Über alle Weltanschauungsgrenzen hinweg ist Weihnachten eine Zeit der Wünsche ans Leben. Ob der Sinn nun nach Tiefenentspannung im Stillen, der Verbundenheit mit anderen oder fröhlichem Feiern steht: Linz kommt in seiner unverwechselbaren Harmonie der Gegensätze allen Bedürfnissen entgegen und lädt zu weihnachtlichen Sternstunden ganz eigener Fasson ein.

Adventmarkt am Linzer Hauptplatz

Adventmarkt am Linzer Hauptplatz. Rechte: TV Linz/Eckerstorfer

Sternenreise
Eine wahre Sternstunde schlägt den BesucherInnen des Ars Electronica Center, wenn sie im einzigartigen 3-D-Projektionsraum dieses Museums der Zukunft eine Reise ins Weltall unternehmen. Bis an den Rand des uns bekannten Universums führt die überwältigende Exkursion durch das Sternenmeer und damit vor Augen, wie relativ unsere Alltagssorgen angesichts kosmischer Dimensionen eigentlich sind. Auch die Linzer Astronomische Gesellschaft lädt auf der frisch renovierte Johannes-Kepler- Sternwarte am Freinberg zum Bummel auf der Milchstraße ein und richtet den Blick großer und kleiner Sterngucker auf den weihnachtlichen Himmel hoch über Linz.

Trubel und Stille
Linz hat Sinn für Sinnlichkeit genauso wie für Besinnliches. Besonders augenscheinlich wird dieses inspirierende Miteinander der Widersprüche auf der in weihnachtlichem Glanz strahlenden Landstraße. Österreichs zweitgrößte Einkaufsstraße lässt keinen Shoppingwunsch ans Christkind unerfüllt und bietet doch auch zwei wahre Ruhepole zur inneren Sammlung. Nur durch ein hölzernes Portal vom bunten Treiben getrennt, bieten sich die Ursulinen- und die Karmelitenkirche als Orte der Besinnung an. Wer den Advent zum Anlass für eine persönliche Positionsbestimmung nimmt, kann auch wenige Schritte weiter im ebenso imposanten wie ruhigen Mariendom – Österreichs größter Kirche –, im Alten Dom und in der Stadtpfarrkirche in die Stille eintauchen.

Feines erhören
Wer sich auf eine akustische Reise besonderer Natur einzulassen bereit ist, entdeckt auf einem geführten Hörstadt-Spaziergang eine Fülle feiner akustischer Unterschiede und echter Linzer Hörenswürdigkeiten. Ein Erlebnis für alle Sinne sind die Linzer Weihnachtsmärkte (ab 17. November 2012). Auch hier ist nur dem Anschein nach Unvereinbares zu entdecken. Der Christkindlmarkt am Hauptplatz erfreut sich regen Zuspruchs – und dennoch ist die Stimmung friedlich. Denn so wie in zahlreichen Innenstadtgeschäften und – Restaurants wird bewusst auf Musikbeschallung aus der Konserve verzichtet. Noch stiller ist der Weihnachtsmarkt am benachbarten Pfarrplatz mit Holzfeuern, oberösterreichischem Slowfood und lebendigen Tieren auf Heu und Stroh.

Mehr Infos: www.linz.at/advent

Gastbeitrag von Patrizia Findeis/TV Linz

PostHeaderIcon SOKO Donau in Oberösterreich

Linz, Bad Ischl und Wolfgangsee sind Drehorte der beliebten Krimiserie SOKO Donau. Die landschaftliche Kulisse rund um den Wolfgangsee, Sehenswürdigkeiten wie das Schlossmuseum Linz, die K&K Hofbäckerei Zauner oder der Kaiserpark in Bad Ischl wurden als Filmlocations für die 8. Staffel der Serie SOKO Donau ausgewählt. Im Mai sind nun die Hauptdarsteller Stefan Jürgens, Gregor Seberg, Lilian Klebow und Dietrich Siegl mehrere Tage in Oberösterreich unterwegs, um in der bekannt charmanten Art und Weise schwierige Kriminalfälle zu lösen.

SOKO Donau ermittelt in Oberösterreich (Fotorechte: Satel Film/P. Domenigg)

SOKO Donau ermittelt in Oberösterreich (Fotorechte: Satel Film/P. Domenigg)

Und wer die Möglichkeit nutzen möchte, den Hauptdarstellern der Serie persönliche Fragen zu stellen, der hat nun die Gelegenheit dazu! „Was du immer schon von den Schauspielern des SOKO-Teams wissen wolltest“ ist das Motto!

Bis spätestens 4.Mai die Fragen auf http://www.facebook.com/oberoesterreich  posten – die originellsten Fragen werden von den Stars beantwortet. Die Gewinnerfragen werden am 14. Mai auf Liferadio in der Sendung “Mittagspromi” den Stars gestellt.

 

PostHeaderIcon Höhenflug und Höhenrausch

Herrlich war’s dieses Wochenende! Haben Sie das strahlende Herbstwetter auch so genossen? Sonnenschein pur! Und das Ende September/Anfang Oktober – grandios!

Ebenso grandios war der Skisprung-Sommer-Grandprix in Hinzenbach! http://www.schiclub.at/sommer-grand-prix/programm/

Nicht nur, dass es einen österreichischen Sieger gab (super Schlieri!) – nein, es gab auch die Möglichkeit quasi im Sommer, bei Temperaturen um die 25 °C, eine Wintersportart zu erleben.

Aber eigentlich waren sowieso alle nur da, um den Fahnenkindern zuzujubeln (allen voran ich *ggg* – mein Neffe war eines davon). Die Springer-Kinder des UVB Hinzenbach haben den Wettkampf eröffnet, indem sie mit den Fahnen aller teilnehmenden Nationen den Auslauf der Schanze hinuntergefahren sind. Meine Güte – war ich stolze Tante! J

Die Stimmung beim Springen war großartig, die Zuschauer haben mitgefiebert – und absolut fair allen Sportlern (egal welcher Nation) zugejubelt.

Solche Veranstaltungen bieten für Groß und Klein gleichermaßen Spannung und Abwechslung, man kann die Anreise zum Beispiel als Radtour planen oder auch das Event mit einem gemütlichen Gasthaus-Besuch verbinden – dass das gut ankommt beweisen auch die Zuschauerzahlen.

Wir jedenfalls haben diesen Samstag im Eferdinger Becken absolut genossen!

… und beschlossen, den Sonntag gleich nochmals im Freien zu verbringen: beim Höhenrausch. Ja, es stimmt, den habe ich heuer schon zwei Mal „bezwungen“ – aber ich habe wieder Neues entdeckt! Wechselnde Kunst-Installationen bieten auch Mehrfach-Begehern wie mir immer wieder neue interessante Einblicke. Und die Ausblicke über Linz und darüber hinaus sind sowieso mehrere Besuche Wert.

Apropos: der Höhenrausch hat seine Pforten länger als geplant geöffnet – Verlängerung bis 23. Oktober!

Höhenrausch Linz

PostHeaderIcon Linz anders erleben

(Haben Sie Linz schon bei Nacht gesehen..)

 

Vorab zur Erklärung: in meiner Freizeit singe ich in einem Chor. Menschen unterschiedlichsten Alters finden sich Woche für Woche zur Chorprobe ein. Ein wunderschönes Hobby, das neben einem selbst auch noch anderen Menschen Freude bereitet.

 

Im Frühling haben wir schon darüber nachgedacht. Heuer gibt’s keinen mehrtägigen Chor-Ausflug – aber so ganz ohne Proben-Abschluss wollten wir das Proben-Jahr dann auch nicht beschließen…

Also wurde Überlegungen angestellt: eine kleine Wanderung, eine Besichtigung – was könnte man an einem Nachmittag Anfang Juli als Gemeinschaftserlebnis organisieren…? Hmmmm…

Und dann war sie da – die Idee: wir fahren nach Linz! Naja, klingt jetzt nicht sooo spannend, wenn Linz nur 20 km entfernt ist und somit jede Sängerin und jeder Sänger die Landeshauptstadt auf jeden Fall kennt oder auch dort arbeitet.

Aber dennoch – wir haben etwas entdeckt, das noch nicht wirklich bekannt war: Bummelzugfahren (www.geigers.at) und Nachtwächterführung (http://www.arge-linz-erleben.blogspot.com/) – das sollte unser Programm sein!

Letzten Samstag war es soweit: Treffpunkt am Linzer Hauptplatz – und der gelbe Zug hat schon auf uns gewartet. Wir haben eine eigene Tour gebucht – die LinzPanoramaTour – die uns auch in Ecken von Linz brachte, die der typische Linz-Pendler nicht unbedingt kennt: Alt-Urfahr, Altstadt, Römerberg, Freinberg, Martinskirche, Botanischer Garten, Franz-Josefs-Warte und vieles mehr. Das eine oder andere erstaunte „ach so?“ und „geh schau, das wusst‘ ich gar nicht“ war während der 50 Minuten Fahrt zu hören. Tja, so genau kennt man seine Landeshauptstadt dann offenbar doch nicht… J

Retour am Hauptplatz hat uns dann – mittlerweile war es halb acht – der „Nachtwächter zu Lintze“ schon erwartet. Mit ihm gemeinsam haben wir das alte Linz entdeckt. Die Tour an sich war nicht lang – Hauptplatz, Klosterstraße, Altstadt, Hofgasse, Altes Rathaus, Pfarrplatz, Hauptplatz – dauerte aber dennoch eineinhalb Stunden! In humoriger Art und Weise brachte uns unser Guide an vielen Punkten dazu, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und das Leben im Mittelalter nachzuvollziehen. Das absolute Highlight der Tour war aber mit Sicherheit die Besteigung des Turms der Stadtpfarrkirche. Direkt neben den Kirchenglocken sind wir noch nie gestanden. Und hoch oben, direkt unter dem Zifferblatt der Turmuhr, kann man rundherum gehen und einen neuen Blickwinkel auf die Stadt entdecken. Grandios!

Nach dieser Erfahrung und einem letzten „Hört ihr Leute lasst euch sagen, die Turmuhr hat schon neun geschlagen!“ von unserem Nachtwächter haben wir den Abend dann noch in der Linzer Gastronomie am Hauptplatz gemütlich ausklingen lassen.

PostHeaderIcon 1 Stunde und 3 Minuten Glücksgefühl

“Es gibt nichts Gutes – außer man tut es”

So oder ähnlich lautet ein Sprichwort, das meine letzten  3 Monate so ziemlich auf den Punkt bringt.

Bereits im Herbst letzten Jahres hatten wir uns entschlossen, gemeinsam (eva, heinz, peter und martin) den Linz  Marathon zu bestreiten – Nein, um Gottes Willen, nicht jeder einen – einen aufgeteilt auf 4 Läufer. Mich hatte man als Nr. 2 mit einer Distanz von 11,4 KM vorgesehen. Na ja –  dachte ich mir. Das ist schon zu schaffen. Doch zu Beginn des Jahres begann das Kripeln und damit auch ein gesundes Maß an Ehrgeiz. Schon bei Minusgraden einige Kilometer über schneeverwehte Straßen zu laufen, war ein Etappensieg über den inneren Schweinehund. Der sich eigenartiger Weiße nicht mehr gemeldet  hat (oder ich spürte ihn nicht). Somit war das Ziel es von 6 min pro KM auf 5min und 30 sek zu schaffen, bereits definiert.

Am Tag der Wahrheit verspürte ich dann ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. Ohne sich quälen zu müssen, konnte ich wirklich die einzigartige Stimmung entlang der Strecke spüren. Von Boxentürmen mit Techno Beat (da hat es mir doch glatt mein Kapperl weggepustet) bis hin zur Samba Band auf der Landstraße Linz, samt den Cheer Leader Girls, die zum Abklatschen bereit standen – unglaubliche Gefühle ! Die Vorbereitung der letzten Monate haben mir nun geholfen das alles zu genießen – es gibt nichts Gutes ….

Das schönste Gefühl war aber der Zieleinlauf unserer tapferen Kollegin am Hauptplatz!  Gemeinsam etwas geschafft zu haben – das hat uns alle bewegt!

Und – Es schreit nach Verlängerung :)

PS : Gelaufene Zeiten wurden unwichtig – sein Ziel hat dennoch jeder von uns 4 erreicht

PostHeaderIcon Linz Marathon 2011 – Wir sind dabei!

Was im Dezember aus einer Laune heraus entstand, wird in 10 Tagen Wirklichkeit. Ein paar der Blog-Autoren laufen bei der Marathon-Staffel in Linz mit. Für drei der vier ist es das “erste Mal”. Somit kommt zur sportlichen Herausforderung auch die prickelnde Aufregung, bei einem Event dieser Größenordnung einer der 15.000 Teilnehmer zu sein.

10 Tage vor dem Rennen geht´s ans Feintuning. Die Trainingspläne, damit wir beziehungsweise unsere Schlussläuferin die Ziellinie nach ca.  4 Stunden überquert, sind absolviert. Die geplanten Zeiten können gelaufen werden und wir liegen bei einem guten Hobbytempo von 5.00 – 5.45 min. pro Kilometer. Die Frage die noch offen ist,  ist wie die Übergabe funktionieren wird???  Bis spätestens am 8.4. wird das auch klar sein. Hoffentlich…

“Es ist alles mental!”nicht alles aber vieles. Heute war es bei mir der Kilometer 4 – der Durst war groß, großer wie das Heimweh – und irgendwie war die Luft heraußen. Einen halben Kilometer überlegte ich, wo ich jetzt etwas zu trinken bekommen könnte und ob ich nicht irgendwo abbiegen kann.

Dann kam jedoch die richtige Eingebung. Mir erschien ein Kommentar von Sabrina Grillitsch (Teilnehmerin beim Rennen zum Südpol mit Herrmann Maier): “Immer mit positiv Gedanken unterwegs sein. Kaum dankt man an Schmerzen, Hunger, Durst ist die Energie weg – kaum denkt man an etwas Gutes (Urlaub, Gipfel, …)  geht´s wieder. Klingt einfach, ist es  nicht, funktioniert aber. Denn einen Kilometer später hörte ich von meinem Trainingspartner “Owa vom Gas, wia´ renan in Kilometa in 4.30…

Musik funktioniert auch wunderbar. Anscheinend sind so 135 – 160 beats per minute optimal, natürlich positive Texte und geschmacklich sollte es auch passen. Hits der 80er und 90er würden mich wahrscheinlich unfreiwillig an den Streckenrand befördern.

Was möglicherweise funktionieren könnte und auch Mainstream ist wäre zum Beispiel:

Neben dem “Carboloading” (also Nudeln essen) nächste Woche, werde ich wohl noch eine Playlist erstellen, die ich mir dann gedanklich hereinholen kann, falls ich wieder zu einem Kilometer 4 komme…

Linz Marathon – wir kommen!

PostHeaderIcon Oberösterreich BotschafterIn gesucht!

Du kennst Oberösterreich wie deine eigene Westentasche? Facebook, Twitter & Co sind dein zweites Wohnzimmer? Und du wolltest immer schon mal im Rampenlicht stehen?

Dann suchen wir genau dich!

http://www.oberoesterreich.at/oberoesterreichbotschaft

Seit Ende Jänner steht das virtuelle Büro der Oberösterreich Botschaft leer. Doch das soll nicht so bleiben. Wir suchen nämlich bereits den/die neue/n Botschafter/in, der/die das Tourismusland Oberösterreich im Internet perfekt vertritt.

Was musst Du drauf haben?
Wer sich mit dem Titel „Oberösterreich Botschafter/in“ schmücken will, der sollte die eine oder andere Voraussetzung mitbringen. Was wir von unseren Bewerbern erwarten ist:

  • Du bist eine interessante, authentische und fotogene Persönlichkeit aus Oberösterreich.
  • Du bist unternehmungslustig und verbringst deine Freizeit am liebsten in Oberösterreich. Deine Leidenschaft sowohl für verschiedene Outdoor-Sportarten (Radfahren, Wandern, Skifahren …) als auch für die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten unseres Bundeslandes ist grenzenlos.
  • Du hast ausgezeichnete Kenntnisse über Oberösterreich und kannst daher den Internet-Usern nicht nur die klassischen Freizeit- und Urlaubsangebote sondern auch den einen oder anderen Geheimtipp servieren.
  • Du bist bereit, dein Wissen über die unentdeckten Seiten Oberösterreichs mit einer Internet-Communtiy zu teilen.
  • Du bist kommunikativ und hast Erfahrung im Umgang mit dem Social Web und Medien.

Was ist der Job?
Du bist von April bis Dezember 2011 der/die Oberösterreich Botschafter/in und repräsentierst damit das Urlaubs- und Freizeitland Oberösterreich. Das heißt konkret:

  • Du interagierst mit einer breit angelegten Online-Community über Urlaubs- und Freizeit-Themen in Oberösterreich. Ein bis zwei Mal pro Woche bist du in dieser Mission auf Facebook unterwegs, Du twitterst und verfasst in deiner Amtszeit mindestens fünf Beiträge für den Oberösterreich-Blog auf www.die-blooegger.at
  • Du nimmst offizielle Termine für den OÖ. Tourismus wahr, darunter z.B. eine Pressekonferenz, PR-Termine, ein Fotoshooting (insgesamt ca. 5 Termine im Jahr)

Und das bieten wir dir
Damit deine Amtszeit als Oberösterreich Botschafter/in auch ein voller Erfolg wird, statten wir dich zum Start mit allem aus, was du für die kommenden Monate brauchst. Du bekommst

  • ein iPhone4, das ideale Werkzeug für deine Online-Aktivitäten als Botschafter/in.
  • die „OÖ. Tourismus Gold Card“. Sie ist mit ihren zahlreichen Gratis-Eintritten für die unterschiedlichsten Freizeit-Attraktionen der Schlüssel zu deinen Recherchen im ganzen Bundesland.
  • ein „OÖ. Goody-Bag“. Mit den darin enthaltenen Oberösterreich-Accessoires wie Badetuch, T-Shirt, Jacke und vielem anderem mehr bist du für die Botschafter-Tätigkeit perfekt eingekleidet und ausgerüstet.
  • viele andere Bonusleistungen mehr und last but not least:
  • Get famous! Du hast die einzigartige Chance dich öffentlich zu präsentieren, viele interessante Kontakte zu knüpfen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Online bewerben!

http://www.oberoesterreich.at/oberoesterreichbotschaft

Lade zwei Fotos (ein Portrait und ein Actionbild) und ein kurzes Motivationsschreiben, indem du erklärst, warum gerade du Botschafter werden solltest, hoch.

Bringe nun so viele Freunde und Bekannte wie möglich dazu, bei deiner Bewerbung den „Gefällt mir“-Button zu drücken. So gebt ihr der Jury eine Orientierung, wer der nächste Oberösterreich Botschafter sein soll. http://www.oberoesterreich.at/oberoesterreichbotschaft

Wer entscheidet über den Botschafter?
Die 5 Bewerber mit den meisten „Gefällt mir“, werden in der finalen Runde von der Jury bewertet. Die Auswahl und Entscheidung erfolgt Ende März.

Einreichfrist für Bewerbungen ist der 18. März 2011.

http://www.oberoesterreich.at/oberoesterreichbotschaft

PostHeaderIcon Oh du fröhliche Weihnachtsfeier…

Egal ob Firmen-, Vereins- oder sonstige Weihnachtsfeier, überall in Oberösterreich sieht man derzeit (feucht-)fröhliche Gruppen durch die Lokale ziehen. Beliebter Treffpunkt nach der “offiziellen” Feier ist etwa das Josef auf der Landstraße in Linz. Hier kann die Nacht schon mal zum Tag werden…nur empfehlenswert, wenn man am nächsten Tag frei hat :-)

Auch die Rox Musicbar im Linzer Graben ist für Feierwütige ideal. Vor allem wenn man schon zu den Ü30 gehört, wird man die Musik hier mögen. Mehr als 30.000 Titel finden sich in der Rox Musicbox, da darf auch mal wieder getanzt werden. 

Rox Musicbar

Rox Musicbar im Linzer Graben

Immer gut für einen Absacker ist auch der legendäre 1. Akt in der Klammstraße – coole Bar mit guter Musik, in der man unbedingt mal gewesen sein sollte.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Weihnachten feiern in Oberösterreich!

PostHeaderIcon Buchtipp ‘Linzer Torte’ – Das Interview mit der Autorin

“Die Linzer Torte ist ein Kulturgut ersten Ranges”

Buchautorin "Linzer Torte" Waltraud FaißnerWaltraud Faißner ist eine Expertin in Sachen Linzer Torte. Die Leiterin der Bibliothek der OÖ. Landesmuseen hat nicht nur das älteste Rezept der Spezialität aus Linz ausfindig gemacht, sondern zeichnet auch für das längst vergriffene Buch „Wie man die Linzer Dortten macht“ mit historischen Rezepten verantwortlich. Am 19. November wird ihr zweiter Streich, der Band „Linzerische Torten auf andere Art“ im Schlossmuseum Linz präsentiert. www.die-blooegger.at traf Waltraud Faißner zum Interview.

Frau Faißner, was erwartet die Linzer Torte-Fans in ihrem neuen Buch?

Das Buch enthält insgesamt 73 Rezepte. Davon sind 32 schon bekannt, 41 habe ich neu entdeckt. Der Bogen spannt sich vom ältesten bekannten Rezept aus dem Jahr 1653, das in der Stiftsbibliothek Admont liegt, bis zu ausgewählten Siegerrezepten vom Linzer Torte Backwettbewerb 2009. Die Rezepte stammen aus ganz Österreich, aber auch aus Deutschland und aus Böhmen, wo die Linzer Torte mit Powidl gefüllt wurde. Sogar die Linzer Torte der Familie Trapp ist mit dabei.

Die Familie Trapp hat die Linzer Torte mit ins Exil genommen?

Das ist eine hoch spannende Geschichte. Maria Trapp war eine große Liebhaberin der Linzer Torte. Als die Familie in die USA emigrierte, blieb die Köchin allerdings in Salzburg zurück. In der Trapp Family Lodge in Vermont war ein Abenaki-Indianer als Koch angestellt, ein hervorragender Patissier. Dieser musste nun, da er das Original-Rezept nicht zur Verfügung hatte, so lange experimentieren, bis Maria Trapp der Torte ihren Segen gab. Sowohl dieses Rezept als auch das Rezept der Salzburger Köchin sind im neuen Buch enthalten.

Welche sind die exotischsten Rezepte, die Sie bei Ihren Recherchen gefunden haben?

Da gibt es viele interessante Variationen. Etwa ein altes Rezept, bei dem die Fülle extra gekocht wird. Oder eine Linzer Torte mit eingelegten grünen Nüssen. Aus Regensburg stammt etwa eine Linzer Torte, die mit Hollerbeeren gefüllt wird. Und im Süddeutschen Raum, wo die Torte ebenfalls sehr beliebt ist, wird sie oft eher zu einem Glas Wein gegessen als zum Kaffee.

All die alten Rezepte müssen in unsere heutige Zeit „übersetzt“ werden, damit sie verwendet werden können. Wie geht man das an?

Schwierigkeiten machen da eigentlich nur die alten Maße und Gewichte, die heute nicht mehr gebräuchlich sind. Die Mengenverhältnisse stimmen aber immer. Ich habe auch alle Torten selbst ausprobiert. Die alten Rezepte verlangen allerdings recht viele Eier und große Mengen an Butter. Allerdings sind diese Torten für große, bürgerliche Haushalte dimensioniert und können für den Hausgebrauch ruhig verkleinert werden.

Der Hobbykoch muss keine Angst haben, dass er exotische Zutaten nicht bekommt?

Nein, die Linzer Torte war aufgrund der Gewürze eher zu jenen Zeiten exotisch, aus denen die Rezepte stammen. Sie war ja ein Gebäck der Adeligen und Wohlhabenden, die sich Mandeln, Zitrusfrüchte und dergleichen leisten konnten. Schwer zu finden waren die erwähnten eingelegten grünen Nüsse und gescheitert bin ich eigentlich nur an kandierten Orangenblüten.

Warum ist die Linzer Torte Ihrer Ansicht nach so zeitlos populär?

Weil sie ein edles und gutes Gebäck ist, wenn sie mit erlesenen Zutaten gemacht wird. In vielen Haushalten werden ausgezeichnete Linzer Torten gebacken, nach alten und tradierten Rezepten. Ich bin übrigens nach wie vor auf der Suche nach solchen Schätzen und für jeden Hinweis dankbar.

Wo glauben Sie liegt der Ursprung der Linzer Torte?

Das älteste derzeit bekannte Rezept ist jenes im Stift Admont aus dem Jahr 1653. In der Bibliothek der Landesmuseen haben wir ein Rezept aus dem Jahr 1646, das einer Linzer Torte ganz nahe kommt. Allerdings fehlt hier die Bezeichnung „Linzer Torte“. Wahrscheinlich stammt sie aus einer langen Ahnenreihe von Mandelgebäcken ab, die ja eigentlich bis auf die Römer zurückgehen.

Die Linzer können also stolz auf ihre Torte sein…

Die Linzer Torte ist ein Kulturgut ersten Ranges. Sie hat Eingang in die Literatur gefunden. Alfred Polgar setzte übrigens das immer wieder kehrende Gerücht in die Welt, ein Wiener Konditor namens Linzer hätte die Torte erfunden. Diese Geschichte ist erwiesenermaßen falsch. Auch in der Musik kommt sie vor. Am Linzer Landestheater hatte 1944 die Operette „Linzer Torte“ von Leopold Schmiedseder ihre Premiere. 1948 wurde das Stück noch einmal aufgenommen und seither nie wieder gespielt, was wohl auch mit der Entstehungszeit zu tun hat.

Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Welches ist ihr Lieblingsrezept?

Diese Frage kann ich eigentlich nicht beantworten, weil es so viele ganz verschiedene Rezepte gibt. Da gibt es drei oder vier Varianten von den ganz mürben, fein zerstäubenden Linzer Torten, die sind ausgezeichnet. Dann ist da eine mehrschichtige Linzer Torte, die mit verschiedenen Früchten gefüllt und mit einer zartbitteren Orangenglasur überzogen ist. Dann natürlich die Klassische mit Zitronenschale, Zimt und Fruchtfülle. Und die Torte mit den eingelegten grünen Nüssen, die ist wirklich ein Erlebnis.

Das Buch „Linzerische Torten auf andere Art“ wird am Freitag, 19. November ab 18.30 Uhr im Linzer Schlossmuseum präsentiert. Dazu gibt’s Kostproben nach historischen Rezepten.  Schon um 17.30 Uhr gibt’s Führungen durch die Dauerausstellung „Linzer Torte“. www.schlossmuseum.at

www.genussland.at

PostHeaderIcon In vino veritas

Linz Altstadt Am kommenden Donnerstag ist es wieder soweit: die Linzer Altstadt wird für drei Abende zum Hotspot für Wein- und Kunstliebhaber Und wenn es dieses Jahr nur annähernd so gesellig und lustig ist wie in den vergangenen, dann kann ich nur sagen: Da müssen Sie dabei sein, denn es wird garantiert ein schöner Abend. Rund 85 Winzer aus ganz Österreich machen die Linzer Altstadt Anfang September regelmäßig zu einem Treffpunkt für Genießer und Nachtschwärmer. Viele gut gelaunte Menschen trifft man hier. Wird wohl am Ambiente und sehr wahrscheinlich auch am Wein liegen. Schön beleuchtet sieht man zudem erst so richtig, was die Linzer Altstadt für ein Juwel ist. Natürlich auch bei Tag, aber mit zwei, drei Gläsern Wein ist sie halt noch viel beeindruckender. Na Sie werden es ja selbst bald sehen. Schönen Abend und Prost!